Auf den Gipfeln rund um Zell am Ziller und den Bergen bei Leogang hab ich wieder die Lust am Wandern gefunden.

Klar, die Vorteile der Seilbahn hab ich genutzt diesmal. Die Aufsteighilfen bis zu den Grenzen, wo der Wald aufhört. Wo man sich 360° drehen kann und in alle Richtungen schauen kann. Das Wetter hat gepasst. Die Kondition auch fast.

Von den Bergstationen kann man aber wunderbar wandern. Mit geringen Steigungen und dem wunderbaren Panorama entlang. Was mir aber immer wieder auffällt: Das talwärts Gehen ist bei weitem anstrengender und für meine Knie und Wadeln eine grössere Belastung als das bergauf steigen. Immerhin schleppe ich noch immer fast 140 kg durch die Gegend.

Auch hab ich immer noch ein wenig Angst, an Plätzen zu wandern, die nicht mit dem Automobil oder Pistenfahrzeugen erreichbar ist. Da schwingt noch die Furcht mit, daß irgendetwas passieren könnte und man kann mich kaum bergen. Denn auf einer Trage kann man 140 kg wohl kaum den Berg hinab- oder hinaufschleppen. Auch nicht mit 4 Männern, denke ich mal. Und eine Hubschrauberbergung mag ich auch nicht provozieren.

Es ist natürlich alles auch eine Frage der Ausrüstung. Denn die wirklich guten Bergklamotten, mit denen ich Wind und Wetter widerstehen kann, gibt es in meinen Grössen auch noch nicht. Aber es ist ein Ziel für den nächsten Frühling, daß vor dem XL maximal 2 andere X stehen und ich dann auch die richtigen Bergwandersachen zusammenkriege.