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Es hat einige Zeit gedauert und viel Energie gekostet. Aber es war für mich selber auch so etwas wie Therapie: Das Schreiben meines ersten Buches. Nun ist es aber endlich da und ich freu mich sooooooo. Ab dem nächsten Wochenende wird es auch medial rund gehen um den Mann, der einmal was über das Dicksein schreibt.

Die Erstpräsentation von “Micky halbiert sich (nicht)” wird am Di, 12.März 2019 in der Buchhandlung THALIA auf der Wiener Mariahilferstrasse präsentiert. Ich hab sogar das Glück, daß die wunderbare Mari Lang diese Präsentation moderiert. Also eine ORF Sportmoderatorin spricht mit der 150 kg-Sportskanone. Danach wird es ein paar Lesungen in Ö und D geben, ein Großteil ist noch in Planung.

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Für alle von euch, die ORF TV empfangen können und um diese Zeit schon munter sind: Diesen Samstag um 17.30 Uhr gibt es einen kleinen Bericht über mein Buchprojekt und meine Wenigkeit bei der AquaGym in der Sendung “BEWUSST GESUND” (dann kann man endlich sehen, warum ich es Wasserballett nenne). Ab 6.März sollte das Buch dann in den guten Buchhandlungen verfügbar sein, würd mich über jede Art von Feedback von euch freuen.

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Heute morgen fand ein weiterer Dreh für die Doku-Serie “Weg vom Fleisch” im Rahmen der ORF Sendung “Heute Konkret” statt. Im Rudolfinerhaus in Wien/Döbling analysierte die zuständige Diätologin Maddalena meinen Ernährungsplan der letzten zwei Wochen und gab mir wertvolle Tipps. In erster Linie geht es bei meinem Essverhalten um die Reduzierung der Portionsgrössen und um Vermeidung von sinnlosen Dingen. Für letzteres ist aber wohl eher ein Psychologe, denn ein Ernährungsberater zuständig.

In dem Zusammenhang wurde (wahrscheinlich von einer Schar an Haubenköchen) ein Menü gekocht, daß die ideale Zusammensetzung und Kalorienanzahl für einen Tagesspeiseplan haben sollte. Das sah für mich sehr viel aus:

Eigentlich nicht schlecht, konnte ich zudem kaum glauben, daß all dies in Summe nur 1500 kcal haben soll. Für mich selber passen da einige Dinge aber nicht. In der Früh würde ich diesen Magerquarkaufstrich durch ein veganes Produkt von Hiel (Orientalischer Aufstrich oder ähnliches) ersetzen und 4 Scheiben Brot würde ich wohl auch nicht essen. Da könnte ich mir eventuell etwas für die erste Jause aufheben.

Generell wäre ja auch zu sagen, daß nach Diagnose des Ernährungsmediziners Dr.Widhalm, mein Körper einen Ruheumsatz von 2900 kcal hat. Ruheumsatz heisst: Soviel Energie benötigt mein Körper zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei quasi Nichtbetrieb (also in Ruhelage ohne Bewegung). Er meinte, ich sollte einfach 300 kcal weniger pro Tag essen und mehr Bewegung machen! Wieso also nur 1500 kcal pro Tag essen. Da würde ich wohl viel zu schnell abnehmen.

Übrigens: Zur Jause würde ich dann aber definitiv Obste essen. Das fehlt mir hier gänzlich. Mir wurde zwar verständlich gemacht, daß die bisherige Menge an Obst zum Frühstück (1 Apfel, 1 Banane und einige Weintrauben oder Trockenobst in meinem Porridge) viel zu viel Zucker hat, aber darauf ganz verzichten? Ein Apfel am Tag sollte schon sein.

Das tut übrigens auch unseren Kindern gut. Wenn ich die morgendlichen Schlangen vor dem McDoof in Liesing sehe, dann sollte wirklich viel getan werden, damit ich die Kleinen in der Schule besser ernähren. Eine feine Aktion finde ich daher die Verteilung von 50.000 Äpfeln an Wiener Schulen durch Ja!Natürlich, der österreichischen Bio-Marke des REWE-Konzerns.

Und falls Ja!NAtürlich Chefin Martina Hörmer bei euch persönlich nicht vorbeigeschaut hat: Holt euch einfach irgendwo einen heimischen BioApfel und rundet euer gesundes Tagesmenü (siehe Bild oben) damit ab. Mahlzeit!

 

 

 

Es war in 4 Jahren nun die X-te Sendung, in der ich zum Thema Dick sein bzw. Abnehmen zu Gast sein durfte. Aber diesmal war es fein. Richtig fein.

Nach meinem Start bei DU BIST WAS DU ISST (die Sendung in der Sasha Walleczek die Ernährungsberaterin mimte) und den darauffolgenden Auftritten bei ATV, PulsTV, ZDF und RTL war es längere Zeit ruhig. Dann kam nochmal diese unselige Geschichte in der Barbara Karlich-Show. Und irgendwie war ich dann müde davon. Brachte es meinen Geschichten hier zwar wieder einige Öffentlichkeit und mir wieder ein bisschen zusätzlichen Druck und Motivation – die Art und Weise, wie man mit Kandidaten und (nicht sehr prominenten) Gästen im Privatfernsehen oder in Nachmittags-Talkshows umgeht, war unter jeder Würde.

Sehr zweifelnd war ich daher bei einem Angebot, in der TV Show von Barbara Stöckl im ORF dabeizusein. Und noch bis kurz vor der Sendung hatte ich meine Zweifel, ob ich wirklich dorthin passe. Aber es war gut. Es war richtig gut.

Auch meine Eltern sind im Publikum gesessen und durften vor der Show Backstage mit den anderen Gästen und Redakteuren sprechen. Alles war sehr professionell organisiert – und alle Beiträge in der Show gut recherchiert und nicht zu reißerisch aufbereitet. Hier hat man den Unterschied zwischen den unangenehmen Privat TV Shows und dem öffentlichen rechtlichen Fernsehen im Hauptabendprogramm kräftig bemerkt.

Die Sendung kann man noch bis Mitte Mai 2012 auf diesem Link online in der ORF Mediathek ansehen.

Nachdem mein Projekt in einem 6minütigen Film vorgestellt wurde, durfte ich mit anderen Personen, die in Österreich weitläufig als bisserl prominent gelten für 60 Minuten Bewegung ausüben. Während Christoph Fälbl putzte und Zabine Kapfinger mit Ihrem Gatten tanzte, radelte ich auf einem Ergometer und wurde mit Pulsuhr und Herzgurt überwacht. Nach einer Stunde wurde überprüft, wieviel Kilokalorien (kcal) ich bei dieser Bewegung verbraucht habe. War nicht einfach, denn anders als bei der täglichen Radltour in die Arbeit (an diesem Tag hatte ich schon 90 min radeln in den strammen Wadeln) gab es weder Pausen noch kühlenden Wind. Ich schwitzte wie Sau. Aber immerhin hab ich über 800 kcal verbraucht.

Und nachdem über 90 Minuten über gesundes Essen, Abnehmen und Gesunder Ernährung gesprochen wurde, gab es nach der Sendung im Backstagebereich für die Gäste Gulasch und Schnitzel und Käsebrote. Ich muss gestehen: Ein kleines Schnitzerl hab ich dann gegessen.

 

Im Mai 2012 wird es im österreichischen Fernsehen ORF ein Themenspezial zum Thema Abnehmen geben. Dazu findet am 8.5. im Funkhaus eine Studiodiskussion bei Barbara Stöckl statt. Bei STÖCKL LIVE darf auch ich zu Gast sein und darüber mitdiskutieren. Heute wurde ein kleiner Trailer gedreht.

Spassig war es. Mit einem kleinen Team aus Produzentin, Kameramann und Ton sind wir durch die innere Stadt gezogen und haben einige Szenen gedreht, die mein altes Leben als sehr dicker Mensch darstellen. Insbesondere das Einkaufen und Fahren mit öffentlichen Verkehrmitteln wurde aufgenommen. Von den Wiener Linien gab es dafür eine extra Drehgenehmigung. Wirkt irgendwie lustig, wenn man von so einem TV Team begleitet wird. Die Leute schauen fragend: “Wer könnte das denn sein?” Kinder schauen staunend und fragen: “Wann kann man denn das im Fernsehen sehen?” Zu Mittag sind wir dann in meine Wohnung und haben Szenen wie kochen und essen gedreht. Wie praktisch, daß gerade in diesem Moment auch mein wöchtenliches Gemüsekistl vom Biohof Adamah geliefert wurde. Dann konnte ich gleich mit frischem Biogemüse aus dem Marchfeld kochen.

Später kam dann auch eine Klientin aus meinem Ernährungsvorsorgecoaching, mit der ich vor laufender Kamera ein Beratungsgespräch führte. Auch seltsam: Alles was normal so leicht von den Lippen kommt, wird bei laufender Kamera wohl sehr gezwungen wirken. Bin schon sehr gespannt, wie das dann im Fernsehen wirken wird.

Und zum Abschluss wurde auch ein Bild aufgenommen, daß wir damals in ähnlichem Setting mit cirka 190 kg aufgenommen haben. Jetzt mit ungefähr 50 kg weniger sieht das dann so aus:

Die Sendung STÖCKL LIVE wird übrigens im Österreichischen Fernsehen ORF am 8.Mai 2012 im Hauptabendprogramm zu sehen sein.

Natürlich werde ich irgendwann mal unter das Messer kommen müssen, um die überlappende Haut um die Bauchschürze entfernen zu lassen. Irgendwann ? Wann kann dafür der richtige Zeitpunkt sein ?

Diese Woche überstürzten sich die Ereignisse : Eine Kollegin hat den Aufruf einer Agentur bemerkt, die für eine ORF Sendung einen Patienten suchen, der sich nach langer erfolgreicher Abnahme die hängende Bauchdecke operativ straffen lässt. Nun ist mein Weg dem Ziel ja noch nicht all zu nahe, aber nachdem ich auch nicht wusste, für wann ein Proband gesucht wird, hab ich mich einfach beworben. Eine Bekannte nannte mich vor wenigen Tagen wohl auch “Rampensau”, und viel kann ich dagegen wohl nicht halten.

Die Agentur hat sich umgehend gemeldet und telefonisch wurde mein Abnehweg und derzeitiges Gewicht besprochen. Ich wurde gebeten, eine Termin bei einer plastischen Chirurgin wahrzunehmen, die sich mein Bäuchlein ansehen möchte. Als ich versuchte, die Adresse der Ärztin herauszufinden, entdeckte ich, daß Frau Dr.Dagmar Millesi wohl doch eine ziemlich Prominente Schönheitschirurgin ist. In der Fernsehsendung EIN LEBEN FÜR DIE SCHÖNHEIT operiert Sie öffentlich an Brüsten, Gesichtern und Bäuchen. Das hat mich ein wenig verschreckt. Aber immerhin ging es ja ums Fernsehen, und die wollten ja auch alle Kosten für den Eingriff übernehmen.

Im Warteraum der Praxis von Dr.Millesi

Im Warteraum der Praxis von Dr.Millesi

Unser Termin war nett. Sie war gleicher Meinung wie viele andere, die ich befragt hatte: Eine Operation nach erfolgreicher Abnahme sollte zumeist erst nach mindestens 6 Monaten nach dem erreichten Ziel erfolgen. Und das wäre ja wohl erst Mitte 2012, oder sogar später. Jetzt erzählte Sie mir aber von einer anderen Methode, die mir viele Probleme, die ich momentan mit dem hängenden Bauch habe, ersparen würde. Es gibt eine Operation, bei der gleichzeitig massiv Fett abgesaugt und ausgespült wird, danach die Haut gestrafft und der Nabel wieder an den rechten Platz gesetzt wird. Dauer: cirka 5-6 Stunden. Es wäre allerdings der einzige Eingriff, danach wäre keine Straffung mehr notwendig und ich könnte schon sehr früh wieder viele Sportarten ausüben, die mir jetzt noch sehr schwerfallen. Es wurden Fotos gemacht, Details zum OP-Ablauf besprochen und irgendwie war die Frau Doktor sehr sympathisch und hatte ein offenes Ohr für meine Fragen und Probleme. Das hatte ich mir nach ein paar Blicken in die Fernsehsendung anders erwartet. Aber die Entscheidung liegt auch bei der TV Produktionsfirma.

Zwei Tage später an der Peripherie, in der Hietzinger Villengegend: Ein nettes Gespräch mit der Redaktion der ORF Sendung BEWUSST GESUND, die ja den Aufruf starteten. An meinem Weg war man sehr interessiert. Jedoch, und da stimme ich mit der Produktion überein, wäre mein Projekt “Micky Halbiert Sich” viel interessanter, als nur in einem kurzen Beitrag eine Bauchdeckenstraffung zu zeigen. Eine regelmäßige Beobachtung meiner Fortschritte zum Beispiel. Dafür passt aber das Sendeformat der bewussten Sendung nicht. Versteh ich auch. Man wolle dann einen Bericht über mich drehen, wenn ich am Ziel angelangt bin. Gut so. Auch das freut mich. Die Operation allerdings war damit wohl vom Tisch einstweilen.

30 Minuten später, ich bin grad im Auto meinen Sohn holen gefahren: Dr.Millesi am Telefon. “Die österreichische TV Anstalt möchte Ihre Geschichte bringen, der Operationstermin wäre der 12.Mai. Das ist ein Sonntag.” Schluck. Hust. Nochmal Schluck. Irgendwie konnte ich in dem Moment keine passende Antwort finden. Das Thema war also noch heiss. Sehr heiss sogar. Natürlich konnte ich das jetzt im Auto nicht entscheiden. Wäre mein Bauch in 3 Wochen dann tatsächlich weg ? Will ich das so schnell ? Passt das zu dem Weg, den ich eingeschlagen hab ? Ist das nicht zu früh ? Da hab ich doch schon was vor ! So eine Operation kurz vor dem Sommer, wenn es heiss wird !  All diese Gedanken schossen mir in Sekundenbruchteil durch den Kopf, noch bevor ich mein Statement in Worte fassen konnte. Aber ich erbat mir Bedenkzeit. Sowas lässt sich nicht in Sekunden über die Freisprechanlage des Autos klären. Das gehört überlegt. Da müssen noch andere Meinungen eingeholt werden.

Nächsten Montag, das hab ich Ihr versprochen, werde ich Ihr sagen, ob schon in 3 Wochen das Skalpell das Fettgewebe vom Muskelgewebe trennen wird und ich mit einem Eingriff an die 20 kg und viel viel Haut los bin. Und jetzt ab in mein Grübeleck !