Der Herbst hat Einzug gehalten und es locken mich neue Versuche in der Küche. Aus einem gerade neu erschienenen Kochbuch versuche ich mal was neues. Und nicht alles was ich hier publiziert schmeckt mir dann auch wirklich!

Vor wenigen Tagen sind wieder einige neue Kochbücher in meinem Kochbücherregal gelandet. Um einfache schnelle Küche für meinen Sohn zu kochen habe ich zu Beginn sofort “Vegetarisch für Faule” (von Martin Kintrup bei Verlag Gräfe und Unzer) durchgeblättert und bin auf einige interessante Rezepte gestossen. Für die nächste Woche habe ich mir dann die Lauch-Birnen-Tarte,  die Spinat-Kichererbsen-Wraps und das grüne Püree aus Knollensellerie und Erbsen vorgenommen.

Als ich beim samstäglichen Wocheneinkauf am Laaber Annahof dann gleich die Sellerie entdeckte, war der Fahrplan klar:

1 großes Stück Knollensellerie mit einer Zwiebel kleinschneiden und mit einer Knoblauchzehe in Milch cirka 20 Minuten weichkochen. Bereits nach 8 Minuten noch 100 g Tiefkühlerbsen dazu. Die Flüssigkeit am Schluss abgiessen. Die Gemüsemasse hab ich unter hinzufügen von etwas Olivenöl und einem Schuss Saft aus der Zitrone mit dem Pürierstab bearbeitet. Eine lustige grüne Creme entsteht dabei, die mich vorderhand einmal an Pistazieneis erinnert. Abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer, eh klar.

Das ganze hab ich dann mit etwas frischer Kresse garniert und mit gebratenem Chili-Haloumi serviert:

Die Optik war eigentlich super, aber aus vollem Herzen: Man muss Sellerie schon sehr mögen, damit man dieses Pürree einem guten Erdäpfelpüree vorzieht. Übrigens hab ich beinahe 2 ganze Portionen essen dürfen -> mein Sohn hat das ganze schon beim Anblick verweigert.