Wahrscheinlich fällt es kategorisch unter “Lebensmittel”, ist aber dann eher Genussmittel, wenn überhaupt. Ich will es nicht überprüfen, weil mich so ein Marketing ohnehin schon auf die Palme bringt.

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Die neuen Keks von DeBeukelaer gehen mir wortwörtlich auf den Keks. Vieleicht schmecken sie sogar, darüber mag ich gar nicht urteilen, denn so ein Produkt kommt mir nicht ins Haus! Warum eigentlich? Worüber ärgert er sich denn schon wieder?.

Ich mag diese Art nicht, mag nicht, wie dafür geworben wird. Und Dinge, die ich für ein NoGo halte, werden extra noch als Qualitätsmerkmal hervorgehoben. Diese Dinge werden einzeln verpackt. Jedes dieser Kekse ist also einzeln nochmal verpackt. Grauslich, was da an Material verschwendet wird. Nachhaltig sicher nicht. Da kann auch nicht das “UTZ-Certified” Label hinwegtäuschen, daß manchen sowas ähnliches wie Fairtrade suggerieren will, aber von glaubwürdigen Organisationen eher nicht ernst genommen wird. Oder vielleicht besser gesagt: Aufgrund seiner Kritierien wird das UTZ Label von Konsumentenschützern eher am unteren Ende der Qualitätsskala angesiedelt.

Und was für ein toller Spruch auf der Einzelverpackung oben steht:

“A balanced Diet is a Cookie in Each Hand”

Gut, dieses Inserat ist im Standard erschienen, und dessen Leser trau ich schon mal zu, daß sie das als originellen Gag abhaken. Aber stellen sie sich vor, sowas erscheint in den grenzdebilen Gratiszeitungen wie HEUTE oder ÖSTERREICH. Die unreflektierten Leser dieser Grausampostillen nehmen das vielleicht doch ernst und betrachten solche Cookies als ausgewogene Diet. In dem Fall vielleicht eh ganz gut, daß dieser Wortwitz in einer Fremdsprache verfasst ist und es nur wenige aus derer Leserschar verstehen.

Von den Nährwerten kann man sich übrigens sogar auf der Produktwebsite informieren. Na Mahlzeit!