Nun sind insgesamt 18 Nuller verstrichen. Dabei war ich auch schon mal inkonsequent. Aber es wird zur Normalität. Und das ist gut so.

Über mein Gewicht darf ich momentan nicht unzufrieden sein. 10 kg sind seit der ersten Weihnachtswoche gepurzelt. In der letzten Woche blieb es aber konstant. Das liegt zum Teil daran, daß ich in der vorigen Woche so schwach war und einen Nuller storniert habe, also 3 Tage hintereinander gegessen habe, aber auch durch die Intensität der Einser. Da hab ich dann zum Ausgleich schon extrem viel gegessen und getrunken. Da wirkt der darauffolgende Nuller wie ein idealer Ausgleich, der quasi alles wieder gut macht.

Eine irrsinnige Challenge habe ich übrigens überstanden. Letzten Freitag, ich hatte endlich wieder Balance mit 10in2 gefunden, kam ein junger Bäcker in unsere Redaktionsräume. Hatte den jungen Mann in der Slow Food Bewegung entdeckt und die Kollegin gebeten für unseren Foodblog “Richtig Gut Essen” ein Interview mit ihm zu machen. Echt spannender Typ, mit tollen Bioprodukten. Er ist mit vollen Händen gekommen. Für die Redaktion hat er zahlreiche Brotwecken und ein volles Blech mit Buchteln gebracht. Kollegin Silvia hat daraus einen tollen Artikel gemacht.

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Jetzt hat es nicht nur gut gerochen im Büro. Obendrauf sind noch alle Kollegen wie aufgeschreckt mit Zuckerbestäubten Mundwinkeln durch das Büro gelaufen und haben im Einklang geschworen, noch nie im Leben so gute Buchteln gegessen zu haben. Uff. Das war beinahe zu viel für mich. Das sind die Sekunden wo man ein wenig wankt. Ich hab mir dann neben einem Wecken Biobrot auch noch 2 Buchteln eingepackt und sie für den nächsten Tag mit nach Hause genommen. Die tollen Backwaren haben den ganzen Heimweg in U- und S-Bahn so aus der Tasche gerochen, daß auch die SitznachbarInnen Freude daran hatten. Erst nächsten Tag konnte ich dann in die vollen langen. Aber die besten Buchteln sind halt auch einen Tag später nur noch die zweitbesten. Egal. Gut waren sie trotzdem, und ich mächtig stolz, diese Probe bestanden zu haben.

An einem anderen Einser war ich dann wieder in alte Gewohnheiten verfallen und habe ungestoppt süsses Zeug in mich gelehrt. Die Lakritzevorräte meiner Frau mussten daran glauben. Leider hatte sie es schon bemerkt, bevor ich Nachschub besorgen konnte.

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Immerhin hatte ich es dann geschafft, in der Lakritzewüste Wien sowas zu bekommen. Dies war ebenso eine Challenge!

Im Moment bin ich stark verkühlt und wache jeden Morgen mit der Hoffnung auf, weiterhin fieberfrei zu bleiben und einer Verschlechterung zu trotzen. Am Nuller bin ich dann verunsichert, weil ich ja auch keine Medikamente zu mir nehmen mag bzw nicht weiss, wie Körper ohne anderes festes Zeugs im Magen auf die Wirkstoffe reagiert. Im schlimmsten Fall, die Nuller halt wieder aussetzen. Derweil habe ich abends halt doch ein Lutschbonbon genommen. Mehr war es bis dato nicht. Und heute – juhu – esse ich ja auch wieder.

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