Zu einem Samstagvormittag an einem Papawochenende gehört für meinen Sohn schon fast obligatorisch der Einkauf am Biobauernhof Breitenfurt. Dort ist nicht nur gut einkaufen, dort kann Florian auch viele Tiere sehen und alte Traktoren bestaunen. Noch schöner ist es aber, wenn mit den erstandenen Sachen danach auch selber gekocht wird.

Für Kinder, die ungerne essen oder kaum neue Sachen probieren, ist gemeinsam kochen immer eine große Hilfe. Für Florian zählt das nicht. Er isst oft, viel und gerne. Und durch den sorgsamen Umgang von seiner Mutter und mir zumindest auch ausserhalb des Kindergartens sehr gesund. Trotzdem versuche ich Ihm schon sehr früh die  Vollwerternährung schmackhaft zu machen und einen gesunden Umgang mit guten Nahrungsmitteln nahebringen. Mein Sohn war immer schon in die Einkäufe am Bauernhof oder im Biomarkt eingebunden, das Pflanzen, Hegen und Ernten im Selbsterntegarten letzten Sommer war der nächste Schritt. In 5 Wochen wird der Zwerg jetzt 3 Jahre alt, da können wir es mit dem Kochen ja jetzt auch ein mal probieren.

Einen halben Muskatkürbis haben wir geschält und kleine Stücke gemeinsam mit einer halben Zucchini und 2 Paradeisern in sehr wenig Gemüsesuppe gekocht. Daraus wir dann das Sugo, das wir zu unseren selbstgemachten Dinkelvollkornnudeln essen.

300 g Spielberger Dinkelvollkornmehl mischen wir mit 2 Eiern, 100 ml Wasser, einem Löffel Olivenöl sowie etwas Salz. Alle Zutaten mit Ausnahme von Wasser und Salz natürlich in Bioqualität.

Der Teig wird cirka 8 min heftig geknetet, und danach für 20 min kühl gestellt. In dieser Zeit können wir das gekochte Gemüse einstweilen zu einem leckeren Sugo pürieren. Der Mixstab ist neben Papa’s iPhone ohnehin das Lieblingsspielzeug des angehenden Koches.

Nach einiger Zeit holen wir den Teig aus dem Eisschrank und drucken aus klein geformten Bällchen Teigplatten mit der Nudelmaschine. Diese werden dann mit einer weiteren Drehung in breite Nudeln geschnitten.

Der Teig ist heute etwas zu klebrig, läßt sich daher schwer in Nudelform ins kochende Salzwasser bringen. Das Ergebnis schmeckt sehr gut, könnte in seiner Konsistenz aber auch ein geschnittener Pfannkuchen sein.

Aber es schmeckt. Gemeinsam mit dem Sugo und angebratenem Käse serviert sind das herrliche DIY-Delikatessen. Mahlzeit!

 

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