Langsam freue ich mich auf die Frühlingswochenenden und die zunehmende Fitness und das Wetter tragen Ihren Teil dazu bei.

Nach den letzten beiden Radauflügen um den Neusiedlersee hab ich so richtig wieder die Lust am Radfahren gespürt. Natürlich ist es noch ein Vergnügen in Grenzen, aber so zwei Stunden  Radeln am Tag gehen schon. Immerhin habe ich jetzt mal den Mut gefasst, die Neusiedlerseeumradelung – sage und trete über 138 km – in den nächsten Wochen anzugehen. Es wird wohl Pfingsten werden.


Und damit ich bis dahin fit bin, will ich keine Chance auslassen, meinen dicken Popo auf diesen ungemütlich und kaum gepolsterten Sattel zu drücken und die strammen Wadeln in die Pedale zu drücken. In den nächsten Tagen treibt es mich beruflich ins Salzburger Land und da muss das Radl auch mit. Irgendwie ist es schön, in eine andere Stadt zu fahren, den Wagen am Stadtrand abzustellen und dann mit dem Velo die kleinen Gässchen und Winkeln der Metropole kennezulernen. So ist heute eben Salzburg dran. Und weil hier gleich am Residenzplatz der Radfrühling mit viel Action gestartet war, bin ich dorthin. Grad rechtzeitig bevor alle abgebaut haben, denn das um 18.00 angekündigte Ende wurde von den Standlern unkommentiert auf 16.00 vorverlegt. Aber grad noch genug Zeit um von einem Radlpannenhelfer eines Touringclubs zu erfahren, daß bei mir sowohl Gangschaltung als auch Bremsen allerdringendst repariert gehören.

Nun gut: Machen wir das halt. Oder besser: Lassen wir das bald machen. Denn mit meinem mechanischen Geschick würde das wohl nie was werden. Danach bin ich etwas schaumgebremst aber doch recht zügig durch die Mozartstadt gedüst, wo ich noch viele nette andere Radfahrer mit Ihren lustigen Vehikeln getroffen habe.

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