Das Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit geworden. Alles andere lässt sich verschieben, kompensieren oder manchmal gar streichen. Aber der energiereiche Start in den Tag ist für mich unerlässlich.

Frühstück hatte immer schon eine grosse Bedeutung. Die Zeit habe ich mir genommen und da hab ich an nichts gespart. Lange Zeit wurde täglich eine Avocado mit Tomaten und Gewürzen gemischt, auf Semmeln/Brötchen geschmiert und das Glas frisch gepressten Orangensaft neben der grossen Schale Filterkaffee war Standard. Natürlich war auch Butter und Käse dabei. Also eigentlich gar nicht so schlecht. Trotzdem hat sich in den letzten Monaten einiges geändert.

Meine Freundin Madeleine hat mich mit einem Buchgeschenk auf die chinesische Lehre der Fünf Elemente Küche gebracht. Ich habe mich mit den verschiedenen Stoffwechseltypen beschäftigt und herausgefunden, was mir gut tun sollte. Natürlich auch prompt geteste – und na bumm – es hat gewirkt: Warmer Brei am Morgen ! Vor wenigen Wochen hätte ich mir das gar nicht vorstellen können. Es hat mich immer schon gewundert wie zum Beispiel mein Kollege zum Frühstück im Büro eine warme Suppe essen kann. Igitt ! Heute verstehe ich es. Und ich brauche es. Und ich mag gar nicht mehr darauf verzichten. Es tut mir gut und es gibt mir wahnsinnig viel Energie. Das spür ich.

Mein Porridge am Morgen ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Ich variiere täglich mit Obst und Kornflocken. Ausnahmslos verarbeite ich aber immer 3 verschiedene Obstsorten, die Basis ist täglich ein ganzer Apfel. Wenig heisses Wasser wird aufgesetzt und der kleingeschnittene Apfel (natürlich mit Schale) wird einige Minuten gekocht, dann schneide ich immer ein zweites Obst nach Saison (am liebsten süsse Weintrauben) dazu.  Nach insgesamt cirka 5 Minuten nehme ich das ganze von der Hitze, giesse das meiste Wasser ab und verrühre den Rest mit 2-3 Esslöffeln feinen Haferflocken und/oder Hirse- bzw Dinkelflocken aus dem Bioregal. Am Schluss kommen dann noch die frischen Früchte dazu, die geschmacklich nicht gekocht werden sollten bzw kaum Hitze brauche, wie Erdbeeren oder Banane. Zumeist ist bei den Früchten ein hoher Fructose-Anteil, so daß ich das ganze in keiner Weise süssen muss. Wenn das Obst etwas säuerlich tendiert ergänze ich mein Porridge manchmal mit einem Tropfen flüssigem Stevia, der für mich besten und natürlich gesündesten, kalorienfreien Süssungsmethode.

Und als ob das nicht jetzt schon vor wohlschmeckender Energie- und Gesundheit strotzt werf ich zu guter Letzt noch ein paar getrocknete Aronjas und einen Teelöffel Leinsamen dazu. Da sagen die Nieren und Verdauung ganz laut DANKE. By the way sei ergänzt, daß so ein Brei je nach Menge der beigemischten Flocken auch bis zu 500 kcal haben kann.

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