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Nach 6 Wochen Reha-Aufenthalt in Rust am Neusiedler See bin ich seit gestern wieder daheim. Die Hitze ist ungewohnt, aber das Frühstück wieder erbauend wie in alten Tagen.

Eigentlich hat mich mein Psychiater bei dem Ansuchen auf Reha-Aufenthalt zur Linderung meiner psychischen Krankheit auch auf Reduktionskost gesetzt. Sowas war im Ruster Sonnenpark allerdings nicht vorgesehen. Schliesslich soll sich jeder Patient dort wohlfühlen. Also gab es dreimal am Tag Essen vom Buffet. Es war genau das Gegenteil von der von mir erwarteten Krankenhauskost. Es war nämlich supergut, frisch gekocht und unbegrenzt verfügbar. Also Nachschlag kein Problem.

 

Wollte ich in diesen 6 Wochen bis zu 10 kg abnehmen, ist es mir schlussendlich gerade mal gelungen 1 kg abzuwerfen. Trotz der üppigen Kost, den diversen Besuchen bei Heurigen und Konditoreien hab ich sehr viel Bewegung gemacht. War fast jeden Morgen im See schwimmen (auch als das Wasser noch 12°C hatte) und immer wieder längere Strecken Radfahren.

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Nun wieder daheim, werde ich wohl meinen alten Rhythmus wieder aufnehmen. Das heisst: Nur eine warme Mahlzeit und zum Frühstück wieder meine 2 Schnitten Vollkornbrot mit gesundem Aufstrich und viel Gemüse oder alternativ ein Porridge. Letzteres werde ich wohl erst wieder machen, wenn das Wetter etwas kühler sein wird. Und hier gibt es dann keinen Nachschlag. In Rust hatte ich oft 2 Semmeln/Brötchen mit Wurst und Käse, 1-2 hartgekochte Eier und danach noch ein Müsli mit Früchten und Cerealien. Und um 12.00 Uhr gab es dann schon wieder warmes Mittagessen. Das war eigentlich zu viel. Aber der Sinn meines Aufenthalts war ja nicht das Abnehmen sondern das entspannte Umgehen mit Lebenssituationen um ein weiteres Burnout zu vermeiden bzw leichter wieder selben aus Krisen herauszufinden. Und das ist, glaube ich, gelungen. Mahlzeit.

Das verlorene Kilogramm habe ich übrigens mit vielen Bildern aufgewogen, die ich in Rust gemalen habe und heim mitnehmen durfte:

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