Seit einigen Jahren nehme ich mit unserem Redaktionsteam an der Aktion “Österreich Radelt zur Arbeit” teil. Feine Sache, die motivieren soll, öfters auf zwei Rädern in den Job zu kommen. Dieses Jahr haben wir uns für die eBike-Challenge beworben – und sind genommen worden:

Den ganzen Mai über läuft diese Aktion, bei der man an seinem Arbeitsplatz Teams bilden kann. Unser Team – die BioramaRadla – ist wohl zum etwa fünften oder sechsten Mal in Folge am Start, im Jahr 2018 erstmals mit eBikes. Österreichweit werden von den Veranstaltern nur einige wenige Teams ausgewählt, die in diesem Monat mit eBikes ausgestattet werden und gegen die anderen Teams in der Challenge wertvolle Kilometer runterstrampeln.

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Zwei von uns vieren aus dem BioramaRadla-Team fahren auch normalerweise öfters mit dem Fahrrad in die Arbeit, zwei weitere konnten wir durch diese Aktion zumindest für das eine Monat motivieren. Als wir dann die Zusage erhielten, daß ob unserer Inputs das Team BioramaRadla für die eBike-Challenge ausgewählt wurde, war die Freude sehr groß. Bei mir etwas weniger. Denn mir wurde das Schwerlastenfahrrad zugeteilt, nicht ganz ohne Grund: Normale Fahrräder – auch eBikes – sind normal bis zu 130 kg belastbar, dazu zählt aber auch schon das Eigengewicht des Rades, dh man muss davon schon mal gute 20 kg abziehen. Aus diesem Grund fahre ich ja privat ein Kalkhoff XXL Fahrrad, das bis zu 180 kg (inkl dessen Eigengewicht) trägt. Es hat kräftigere Verstrebungen, einen robusteren Sattel und natürlich auch Speichen aus einem belastbareren Material – damit bin ich die letzten beiden Jahre gut gefahren. Nun hab ich für “Österreich radelt zur Arbeit” das Riese & Müller Packster 40 erhalten. Und ich muss gestehen: Bevor ich es mir abgeholt habe, hat es mir eher Angst gemacht!

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Wo soll ich das Teil denn abstellen? Wie soll ich es absperren? Haltet es mich aus? Ist es für mich manövrierbar? Antwort: Es war schon nach wenigen Metern sehr sehr super zu fahren. Die elektrische Unterstützung, die man bergauf oder bei entsprechenden Lasten dazuschlagen kann, funktioniert einwandfrei und war bereits nach wenigen 100 Metern auf der Wilhelmstrasse eine wertvolle Unterstützung.

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Es gibt ein paar Schwierigkeiten: Freihändig fahren geht gar nicht, Handzeichen zum Abbiegen erfordern Mut und Geschick, werden aber bereits an Tag 2 fast zur Routine. Während ich mit dem normalen Fahrrad täglich die allerkürzeste und einfachste Route fahre, beginne ich heute (am Tag 2) bereits mit Experimenten. Routen, die ich ob ihrer Steigung oder als Umweg betrachtet, gemieden habe, werden nun ausgetestet. Mit der elektronischen Unterstützung ist das ja einfacher, nichtmal Gegenwind kann mich nunmehr erschüttern.

Ich freue mich schon auf den ersten Grosseinkauf. Das wird einfacher denn zuvor. Wie das in den nächsten 30 Tagen weiterläuft, darüber halte ich euch hier am laufenden.

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