In wenigen Tagen startet in Wien wieder die Aktion RADELT ZUR ARBEIT, und ich bin wieder gerne dabei.

Letztes Jahr bin ich ein paar mal mit dem Fahrrad zur Arbeit. Irgendwie hab ich dann aber die Lust verloren, war auch nicht die passende Kleidung vorhanden und die Strecke irgendwie zusehr mit stinkenden Autos übersät. Für heuer habe ich aber große Vorsätze und der Start ins neue Fahrradjahr war großartig.

In der ersten Woche bin ich 2 mal mit dem Radl ins Büro, mit dem schicken iPhonehalter von BioLogic und der dazugehörigen kostenlosen iPhone-App BikeBrain konnte ich alle relevanten Daten (Geschwindigkeit, Streckenlänge, Route, verbrauchte Kcal) aufzeichnein und nach einigen Fahrten optimieren.

Denn in der zweiten Woche bin ich schon an 3 von 5 Arbeitstagen ins Büro geradelt. Und diese Woche werden es wohl 4 Fahrten werden. Alle Strecken zwischen 11 und 14 km, ich bin also an jedem Tag mindestens 22 km am Drahtesel gesessen und zwar pro Richtung zwischen 32 und 45 Minuten, denn ein paarmal bin ich bewusst Abstecher zum Einkaufen oder auf die Bank gefahren. In der Zeit, in der ich sonst in der S-Bahn andere Menschen beim Gratiszeitungsschauen beobachte oder einfach nur beim Fenster rausgucke mach ich beim Radlfahren jeden Tag über 1 Stunde intensiven Sport, denn anstrengend ist es schon.

Für diesen kleinen Film, den ich gestern für das Magazin Biorama gedreht habe, bin ich übrigens den Großteil der Strecke mit der Filmkamera in der linken Hand gefahren:

In der Firma hab ich mein Radl dann immer indoor abgestellt, aber bei Kundenterminen wie zum Beispiel gestern im Museumsquartier macht sich das Teil angekettet auch ganz schick.

 

Im Mai 2012 wird es im österreichischen Fernsehen ORF ein Themenspezial zum Thema Abnehmen geben. Dazu findet am 8.5. im Funkhaus eine Studiodiskussion bei Barbara Stöckl statt. Bei STÖCKL LIVE darf auch ich zu Gast sein und darüber mitdiskutieren. Heute wurde ein kleiner Trailer gedreht.

Spassig war es. Mit einem kleinen Team aus Produzentin, Kameramann und Ton sind wir durch die innere Stadt gezogen und haben einige Szenen gedreht, die mein altes Leben als sehr dicker Mensch darstellen. Insbesondere das Einkaufen und Fahren mit öffentlichen Verkehrmitteln wurde aufgenommen. Von den Wiener Linien gab es dafür eine extra Drehgenehmigung. Wirkt irgendwie lustig, wenn man von so einem TV Team begleitet wird. Die Leute schauen fragend: “Wer könnte das denn sein?” Kinder schauen staunend und fragen: “Wann kann man denn das im Fernsehen sehen?” Zu Mittag sind wir dann in meine Wohnung und haben Szenen wie kochen und essen gedreht. Wie praktisch, daß gerade in diesem Moment auch mein wöchtenliches Gemüsekistl vom Biohof Adamah geliefert wurde. Dann konnte ich gleich mit frischem Biogemüse aus dem Marchfeld kochen.

Später kam dann auch eine Klientin aus meinem Ernährungsvorsorgecoaching, mit der ich vor laufender Kamera ein Beratungsgespräch führte. Auch seltsam: Alles was normal so leicht von den Lippen kommt, wird bei laufender Kamera wohl sehr gezwungen wirken. Bin schon sehr gespannt, wie das dann im Fernsehen wirken wird.

Und zum Abschluss wurde auch ein Bild aufgenommen, daß wir damals in ähnlichem Setting mit cirka 190 kg aufgenommen haben. Jetzt mit ungefähr 50 kg weniger sieht das dann so aus:

Die Sendung STÖCKL LIVE wird übrigens im Österreichischen Fernsehen ORF am 8.Mai 2012 im Hauptabendprogramm zu sehen sein.

Okay, das mit dem Ei hatten wir schon im vorigen Beitrag. Diesmal also der Toast. Und in dem Fall meine ich gar nicht diese für mich eher wertlose Brotvariante, sondern den gleichnamigen Film.

Letztes Wochenende hatte ich das Vergnügen, diesen Film endlich auf DVD zu sehen, der Internetvideothek Lovefilm sei dank. Schon viel hörte ich über den Streifen, der auf der Autobiografie des britischen Starkochs Nigel Slater basiert.

Es ist eine wunderbare Geschichte über den Zugang zu Essen, dessen Wertigkeit und den verschiedenen Motiven, die einem zu diesem Umgang führen können. Und als Liebhaber des guten britischen Films war es für mich auch ein Wiedersehen mit bekannten und geliebten Gesichtern.

Die wunderbare Helena Bonham Carter spielt die Freundin von Nigel’s Vater, nachdem Tod seiner Mutter. Mit Ihr konkurriert der junge Nigel kochend und backend um die Gunst des Vaters. Der pubertierende Nigel wird von Freddie Highmore gespielt, der mir noch etwas jünger schon neben Johnny Depp als Charlie in der Schokoladenfabrik imponierte.

Und weil es mir gerade von einer sehr geschmackssicheren Dame zugespielt wurde, noch ein kleines Video. Hier “singt” Helena Bonham-Carter sogar:

http://www.tape.tv/vid/277631

Kurz vor den Osterfeiertagen kann ich der Versuchung der hartgekochten und gefärbten Eiern selten widerstehen. Überall gibt es Sie. In Schachteln, lose – bunt verlockend zum Kauf am Point of Sale. 

Das ist ja auch gar nicht so schlecht – also ernährungstechnisch. Und ich greif halt wirklich fast immer zu. Im Moment wird es also im Schnitt schon ein hartgekochtes Ei am Tag sein. Was mir aber extrem auffällt, sind die Preisunterschiede. Und in vielen Fällen werden die Eier lose ohne jegliche Deklaration angeboten. Der Stempel, der gesetzlich auf jedem einzelnen Ei für die Herkunft und Qualität bürgt, ist natürlich unter der bunten Osterfarbe nicht mehr zu sehen. Die 0, die für Biohühner steht, oder die 1 für Bodenhaltung – oder auch der Landescode.

Stuttgarter Frühstücksteller mit regionalem Buntei

In einem kleinen Wiener Bioladen in der Favoritenstrasse habe ich unlängst ein mit Naturfarben gefärbtes Osterei um € 0,60 erstanden. Am Tag darauf in einer nahegelegenen Filiale des Wiener Industriebäckers ANKER-Brot ein undeklariertes Osterei um € 1.-. Wow. Bei unseren deutschen Nachbarn bin ich auch fündig geworden. Die ALNATURA Filialen verkaufen einzelne gefärbte Bioeier um € 0,45. Und der gute Ulf Lechler im Naturkostladen Mühlrad in Bad Cannstatt verkauft gefärbte und gekochte Eier aus regionaler Bodenhaltung gar um € 0,30. “Solange es Leut gibt, die das kaufen, wird es wohl auch konventionelle Eier um € 1 geben”, meinte er, auf seinen Tiefstpreis angesprochen.

Wohl nicht die besten, definitiv aber die teuersten bei ANKER

Über facebook teilte mir das socialmedia-team der Wiener Bäckerei folgendes mit:

Lieber Micky K.
Danke für deine Rückmeldung. Jedes Feedback unserer Kunden ist uns sehr wichtig – objektive Rückmeldung ist immer etwas, woraus man auch Lehren ziehen kann.
Wir können dir versichern, dass es sich bei den gefärbten Ostereiern, die in unseren Filialen verkauft werden, um Eier aus österreichischer Bodenhaltung handelt. Du hast recht, wir sollten vielleicht darüber nachdenken, dies auch am Preisschild anzuführen. Wir werden das intern besprechen.
Wenn Produkte einzeln verkauft werden, ist natürlich der preisliche Unterschied zu einer größeren Packung immer gegeben. Wir werden aber dein Feedback intern weiterleiten und besprechen.
Danke nochmals.
Wir wünschen Dir trotzdem schon jetzt ein hoffentlich baldiges schönes Wochenende!
Liebe Grüße, dein ANKER-Facebook-Team

Freundlich, schnell und bestimmt. Das ist das erste positive, was ich bei Ankerbrot in den letzten Jahren erlebt habe. Selten habe ich bei Produkten einen so großen Preisunterschied von zum Teil über 100 Prozent erlebt. Wachsam beobachten lohnt halt. Und ausserdem: selber anmalen macht wohl den meisten Spass. Wie man das macht sieht man übrigens in diesem Video ganz gut: