Auf den Gipfeln rund um Zell am Ziller und den Bergen bei Leogang hab ich wieder die Lust am Wandern gefunden.

Klar, die Vorteile der Seilbahn hab ich genutzt diesmal. Die Aufsteighilfen bis zu den Grenzen, wo der Wald aufhört. Wo man sich 360° drehen kann und in alle Richtungen schauen kann. Das Wetter hat gepasst. Die Kondition auch fast.

Von den Bergstationen kann man aber wunderbar wandern. Mit geringen Steigungen und dem wunderbaren Panorama entlang. Was mir aber immer wieder auffällt: Das talwärts Gehen ist bei weitem anstrengender und für meine Knie und Wadeln eine grössere Belastung als das bergauf steigen. Immerhin schleppe ich noch immer fast 140 kg durch die Gegend.

Auch hab ich immer noch ein wenig Angst, an Plätzen zu wandern, die nicht mit dem Automobil oder Pistenfahrzeugen erreichbar ist. Da schwingt noch die Furcht mit, daß irgendetwas passieren könnte und man kann mich kaum bergen. Denn auf einer Trage kann man 140 kg wohl kaum den Berg hinab- oder hinaufschleppen. Auch nicht mit 4 Männern, denke ich mal. Und eine Hubschrauberbergung mag ich auch nicht provozieren.

Es ist natürlich alles auch eine Frage der Ausrüstung. Denn die wirklich guten Bergklamotten, mit denen ich Wind und Wetter widerstehen kann, gibt es in meinen Grössen auch noch nicht. Aber es ist ein Ziel für den nächsten Frühling, daß vor dem XL maximal 2 andere X stehen und ich dann auch die richtigen Bergwandersachen zusammenkriege.

 

Stefan Egger, Spitzenkoch aus dem BestWellness-Hotel Theresa in Zell am Ziller war auch einmal Übergewichtig. Bei 120 kg wollte er was ändern, und damit auch für seine Familie und die Gäste seines Betriebes.

Das Hotel Theresa zählt im Zillertal zu den besten Adressen In einem Ort, der neben Mayerhofen richtig ruhig wirkt, aber trotzdem eine wunderbare Infrastruktur für angenehmen Urlaub zu allen Jahreszeiten bietet. Als Mitglied der BestWellness-Group kann man sich hier Entspannung, Wellness und Kulinarik auf höchstem Niveau erwarten. Und das Hotel, daß schon seit den 60er-Jahren von der Familie Egger geführt wird, hat mich in den ersten Urlaubstagen nicht enttäuscht.

Einer der Gründe, warum wir uns für das Hotel entschieden haben, ist das nachhaltige Wirtschaften, wobei besonders die Energieversorgung des Hauses und die Bio-Küche von Stefan Egger hervorzuheben ist. “Ich habe selber einmal 120 kg gehabt. Da ist der Wendepunkt gekommen, wo ich dachte, ab jetzt muss ich mich besser und gesünder ernähren”, sagte der Gourmetkoch. Und da seine Familie das selbe zum Essen bekommt, wie die Gäste des Hotel Theresa, hat er schrittweise die komplette Küche des Hotels gesünder gestaltet, wobei ein Hauptaugenmerk auch auf Regionalität und – wo möglich – auch auf Bio geworfen wird.

Für das tägliche 5-gängige Abendmenü konnten wir die Hauptgänge unseren Bedürfnissen anpassen. Man konnte zwischen kalorienreduziertem Wellnessmenü, Fischmenü oder Klassiker entscheiden, spezielle Berücksichtigung wurde auch auf Schwangere oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten gerichtet.  Für uns 2 Abende voll des gesunden Genusses.

Insbesondere aber beim reichhaltigen Frühstücksbuffet ist das Bio-Sortiment aufgefallen. Von den Eiern über selbstgemachte Marmelade und den Heumilchprodukten von Zillertaler Biobauern reichte die Auswahl bis zu wunderbarem AlpenLachs.

Es war ein Segen, daß uns das wunderbare Wetter zu soviel Sport getrieben hat, daß wir uns diese kulinarischen Genüsse wirklich leisten konnten. Auf den hohen Bergen der Umgebung waren wir der Sonne noch näher und der Radweg entlang des Flusses durch das Zillertal ist ohnehin eine Empfehlung. Schön war es!

Das ist wahrscheinlich etwas, daß sich kaum jemand vorstellen kann. Insgesamt war ich schon 4 mal am Münchner Oktoberfest. Ein Event, daß unumgänglich mit Bier, Alkohol und Betrunkenen in Verbindung gebracht wird. Und es ist bereits mein zweiter Besuch auf der Wiesn, ohne einen Tropfen Bier zu trinken.

Es sind die ersten Tage meines wohlverdienten Urlaubes. Nach einem beruflichen Abstecher nach Linz, wo ich wunderbare Menschen auf de WearFair-Messe getroffen habe, bin ich nun für zwei Tage in Fürstenfeld-Bruck, einem kleinen Ort ausserhalb Münchens. Es war eigentlich meine Idee, hier bei Bekannten den Urlaub zu starten: Der Ort war am Weg quasi und das Oktoberfest ging dieser Tage in die Zielgerade. Und ich bin gerne dort. Klingt komisch, ist aber so.

Den ersten Abend verbrachten wir auf dem knallvollen Viktualienmarkt und danach mit einem kleinen nächtlichen Streifzug durch München, das ganz im Zeichen der Wiesen stand. Erst am nächsten Tag gingen wir zur Theresienwiese. Genaugenommen kann man sagen, wir liessen uns schieben. Ich war der einzige, der sich dann von uns tatsächlich das heisse Pflaster der Wiesn gab. Schon unter tags (und ja, das ist der einzige Zeitpunkt wo ich es dort mag) war es mehr als nur rammelvoll. Ab der S-Bahnstation gab es nur noch Gedränge und ein Geschiebe.

Ein paar nette Aufnahmen habe ich dann gemacht, zwei Festzelte auch von innen angesehen und zum zweiten Mal in Folge um genau 0 (sprich Null) Euro auf der Wiesn kommuniziert. Ich glaub es waren maximal 15 Minuten am Festgelände, die ich es ausgehalten hab.

Schön war es nachher im Zentrum, im englischen Garten und auf einer kleinen Friedhofstour. Das Abendessen haben wir uns dann aber doch wieder in FFB vor den Toren der Stadt zu Gemüte geführt.