Seit Anfang des Jahres hab ich nun 10 kg abgenommen, seit genau 14 Tagen keinen Tropfen Alkohol getrunken. Den Blutdruck bekomme ich langsam in den Griff … aber ich fühle mich schwach und kraftlos. Das wird sich aber hoffentlich ändern

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Letzte Woche, als die Sache mit dem Blutdruck sich nur langsam geändert hat, habe ich auch noch meine Hausärztin ausgesucht. Sie hat die aktuelle Medikation des Ambulatoriums in Frage gestellt und mir ein anderes Mittel verschrieben. Das hat sofort gegriffen und meinen Blutdruck auf ein normaleres Mass von <150/<100 zurückgeführt. Als Nebenwirkung ist mir aber nachwievor ein wenig schwindlig und ich fühle mich sehr kraftlos. Obwohl ich seit Jahreswechsel nun 10 kg abgeworfen hab, fällt mir zum Beispiel das Aufstehen viel schwerer als zuvor. Stiegensteigen ist sehr schwer und nur mit Anhalten (im besten Fall auf 2 Seiten) möglich. Das macht mir natürlich ein bisserl Angst. Wenn ich am Abend einschlafen möchte und zweifle, ob ich es in der Früh überhaupt aus dem Bett schaffe ?

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Das Thema Alkohol ist vorerst abgehakt, seit 2 Wochen trinke ich nun absolut keinen Tropfen von Prozentigem. Hat natürlich auch mit den Medikamenten zu tun, ich soll einfach nicht. Aber ist natürlich ein guter Kick, einen endgültigen Strich zu machen. Und es tut mir natürlich gut. Absolut gut. Sehr motiviert stürze ich mich jetzt wieder mehr auf Selberkochen, gesunde Lebensmittel und gesteigerte Aktivität. Dazu trägt mein privates Glück natürlich auch bei. Seltsam ist für mich dennoch, dass ich mich trotz minus 10 kg sehr kraftlos fühle. Bei der nächsten Befundbesprechung mit meiner Ärztin wird das aber wohl ein Thema werden.

In dieser Woche vollzieht sich zudem ein Wetterumschwung von – 12°C am letzten Samstag zu angekündigten +18°C am kommenden Wochenende. Mal sehen, wie da mein “schwindliger” Körper reagiert. Für die Seele wird es sicher schön …und ich sehe mich am Wochenende mit meinem Sohn bereits am Fahrrad. Juhu!

 

Ja, ich bin glücklich, fühle mich grad ein bisserl in Balance, aber trotzdem gibt es Tage … Da könnte man…. (hier bitte die Lieblings-Schimpftiraden reindenken)

Wien ist gerade kalt, sehr kalt. Und das sogar relativ spät im Winter, zu einem Zeitpunkt wo man meteorologisch bald vom Frühling spricht. In wenigen Tagen dürfen sogar die Schanigärten wieder aufmachen. Sei es drum. Es hat grad – 12°C und ich bin trotzdem gerne draussen. Obwohl ich mir gerade mit dem Gehen ein wenig schwer tu. Letzte Woche nach 2 Stunden im Wasser (Schwimmen und Aquagym) bin ich wohl zu lange nachher bei Minusgraden auf der Metallbank der Bushaltestelle gesessen. Vielleicht hab ich auch einfach zu viel Bewegung gemacht (ja, das kanns auch bei mir geben). Am nächsten Tag war ich auf alle Fälle sehr in meiner Bewegung eingeschränkt. Zwischen Becken und linken Knie gab es Schmerzen, die mich zeitweise beinahe zum Heulen gebracht haben. Zumindest haben sie die Tränen in die Augen schiessen lassen.

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Dadurch ist der Blutdruck fast durch die Decke geschossen. 17o zu 130 waren in der Früh dann doch etwas zu hoch. Am Weg in die Firma wegen Schwindel dann doch gleich ins Ambulatorium. Seither darf ich ein blutdrucksenkendes Präparat einnehmen, Alkohol ist zeitgleich verpönt. Ungewohnt, aber wohl gut. Heute, also 7 Tage später – 7 Tage mit stetig fallenden Schmerzen und Blutdruck und gänzlich ohne Alkohol, war ich zur Kontrolle beim Doc. Er war zufrieden. Wenngleich auch die Aktien mancher Brauereien und Destillerien deswegen fallen, meine steigen jetzt gerade ernorm – sagt zumindest der Doc. Und den mag ich.

9 kg sind in den letzen Wochen runtergepurzelt, bin grad recht glücklich, trotzdem waren die Stunden danach keine leichten. Die Tabletten machen mich sehr müde und teilweise fühle ich ich auch körperlich etwas schwächer. Als ich nach dem Arzttermin zum Büro kam, hatte ich schon über 8000 Schritte in den Beinen (7500 ist das aktuelle Ziel pro Tag). Ufff. Und dann geht der Lift nicht. Paar Stockwerke höher höre ich den Elektriker/Servicetechniker, der mir zuruft, dass es sicher noch Stunden dauert. Heute hab ich aber absolut keine Kraft, meinen Körper die 3 Stockwerke im Altbau hochzuziehen. Das ging einfach nicht mehr. Auf zur U-Bahn, nach Hause und Homeoffice. Am Weg dorthin dann ein älterer unfreundlicher Knilch mit einem Hund. Schon aus der Ferne starrt er mich kopfschüttelnd an und je näher er mir kommt, hör ich auch seine leise gemurmelten Worte. “So blad, des gibts ja net. Oida, sowas gibts ja net”. Ich hab mich umgedreht, bin einige Meter mit ihm zurück und forderte ihn auf, sich zu entschuldigen. Er hat weiter und immer lauter geschimpft. Unglaublich. Manchmal fühle ich mich so stark und lass die verachtenden Blicke der Passanten an mir runterfallen. Heute hat es richtig weh getan. So richtig weh.

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Am Weg heim bin ich einfach nur traurig. Das ich grad 3 Stöcke nicht schaffe, dass mich Passanten anpöbeln. Und das beste kommt noch: Daheim in Liesing angekommen geht der Lift in meine Wohnung auch nicht. Also nun doch 3 Stöcke per pedes gegangen. Langsam, aber geschafft. 2 Stunden später bin ich dann nochmal übermütig geworden. Toll motiviert, mehr Bewegung, raus mit mir! Also nochmal anziehen und zur Bücherei ein Buch zurückbringen. Mit dem Risiko, die 3 Stockwerke nochmal hinaufgehen zu müssen. Hinunter gehe ich sie auf alle Fälle mal. Am Weg dann 3 Mütter mit ihren kleinen Kindern. Im vorbeigehen sagt dann ein etwa 3-4 jähriges Mädchen: “Uh, der Mann ist aber dick”. Ich gehe weiter, diesmal finde ich es aber lustig, bei Kids verstehe ich das, die sagen einfach was sie denken. Auch gut so. Ich gehe weiter, dreh mich nicht mehr um aber rufe laut:”Sogar sehr dick”. Beim Heimgehen mache ich noch mal eine Extrarunde von 1000 Schritten und bin dann aber doch froh, dass der Lift doch wieder funktioniert daheim.

Für die Tage ohne Essen habe ich nun das ideale Getränk gefunden. Eine gute Abwandlung meines Sommerklassikers.

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Im Sommer habe ich mir immer schon gerne ein paar kleine Stücke Ingwerwurzel in das Mineralwasser geschnitten. Wenn die Flasche dann einige Stunden im Kühlschrank gestanden ist, dann hat das Wasser ein angenehmes Aroma gehabt. Oder einfach in ein Mineralwasserglas ein paar Blätter Minze. Da kommt schon Geruch beim Ansetzen in die Nase. Der Traum vom Mojito an einem Tag ohne Kalorien und Alkohol.

Nun habe ich aber in einem Forum vom sogenannten “Schrankwasser” gelesen, das in seiner Zusammensetzung den Stoffwechsel stark anregen soll: Und gleich probiert. Ich verwende ja seit Monaten schon den SodaStream Automaten mit den Glasflaschen (fürwahr die beste Invention der letzten Jahre) um mir das Schleppen von Mineralwasserflaschen zu ersparen. Und gerade in der warmen bis heissen Jahreszeit mag ich Kohlensäure in meinen Getränken.

So sprudle ich mir eine Flasche kaltes Wasser auf und schneide dann hinein:  ein paar kleine Stücke Zitrone (ohne Schale), Feldgurkenstücke (natürlich mit Schale!), ein paar kleine Stücke Ingwerwurzel und ein paar Minzeblätter. Nach mindestens einer Stunde hat das Wasser einen sehr angenehmen Geschmack und haltet so zumindest 2 Tage. Die 2 Tage sind theoretisch, denn bei mir ist das schnell weggetrunken. Bei längerer Lagerung dreht der Minzgeschmack etwas ins Negative und wird unangenehm.

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Überhaupt habe ich einige Male herum experimentiert um die für mich ideale Geschmacksbalance zwischen Gurken, Minze und Zitrone zu finden. Dabei hab ich auch einmal alternativ eine Limette versucht, kommt aber geschmacklich nicht so gut in die Balance wie eine Zitrone.

Und was den Stoffwechsel betrifft: Ja, es wirkt! Sehr sogar. Und den Durst stillt es ungemein.

 

 

Nun sind insgesamt 18 Nuller verstrichen. Dabei war ich auch schon mal inkonsequent. Aber es wird zur Normalität. Und das ist gut so.

Über mein Gewicht darf ich momentan nicht unzufrieden sein. 10 kg sind seit der ersten Weihnachtswoche gepurzelt. In der letzten Woche blieb es aber konstant. Das liegt zum Teil daran, daß ich in der vorigen Woche so schwach war und einen Nuller storniert habe, also 3 Tage hintereinander gegessen habe, aber auch durch die Intensität der Einser. Da hab ich dann zum Ausgleich schon extrem viel gegessen und getrunken. Da wirkt der darauffolgende Nuller wie ein idealer Ausgleich, der quasi alles wieder gut macht.

Eine irrsinnige Challenge habe ich übrigens überstanden. Letzten Freitag, ich hatte endlich wieder Balance mit 10in2 gefunden, kam ein junger Bäcker in unsere Redaktionsräume. Hatte den jungen Mann in der Slow Food Bewegung entdeckt und die Kollegin gebeten für unseren Foodblog “Richtig Gut Essen” ein Interview mit ihm zu machen. Echt spannender Typ, mit tollen Bioprodukten. Er ist mit vollen Händen gekommen. Für die Redaktion hat er zahlreiche Brotwecken und ein volles Blech mit Buchteln gebracht. Kollegin Silvia hat daraus einen tollen Artikel gemacht.

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Jetzt hat es nicht nur gut gerochen im Büro. Obendrauf sind noch alle Kollegen wie aufgeschreckt mit Zuckerbestäubten Mundwinkeln durch das Büro gelaufen und haben im Einklang geschworen, noch nie im Leben so gute Buchteln gegessen zu haben. Uff. Das war beinahe zu viel für mich. Das sind die Sekunden wo man ein wenig wankt. Ich hab mir dann neben einem Wecken Biobrot auch noch 2 Buchteln eingepackt und sie für den nächsten Tag mit nach Hause genommen. Die tollen Backwaren haben den ganzen Heimweg in U- und S-Bahn so aus der Tasche gerochen, daß auch die SitznachbarInnen Freude daran hatten. Erst nächsten Tag konnte ich dann in die vollen langen. Aber die besten Buchteln sind halt auch einen Tag später nur noch die zweitbesten. Egal. Gut waren sie trotzdem, und ich mächtig stolz, diese Probe bestanden zu haben.

An einem anderen Einser war ich dann wieder in alte Gewohnheiten verfallen und habe ungestoppt süsses Zeug in mich gelehrt. Die Lakritzevorräte meiner Frau mussten daran glauben. Leider hatte sie es schon bemerkt, bevor ich Nachschub besorgen konnte.

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Immerhin hatte ich es dann geschafft, in der Lakritzewüste Wien sowas zu bekommen. Dies war ebenso eine Challenge!

Im Moment bin ich stark verkühlt und wache jeden Morgen mit der Hoffnung auf, weiterhin fieberfrei zu bleiben und einer Verschlechterung zu trotzen. Am Nuller bin ich dann verunsichert, weil ich ja auch keine Medikamente zu mir nehmen mag bzw nicht weiss, wie Körper ohne anderes festes Zeugs im Magen auf die Wirkstoffe reagiert. Im schlimmsten Fall, die Nuller halt wieder aussetzen. Derweil habe ich abends halt doch ein Lutschbonbon genommen. Mehr war es bis dato nicht. Und heute – juhu – esse ich ja auch wieder.

Als ich genau vor einem Jahr zum ersten Mal mit der Ernährungform 10in2 begonnen hab, währte es kaum eine Woche. Trotzdem ich in den wenigen Tagen eigentlich begeistert war und es bald wieder starten wollte, hat es ein Jahr für den ReStart gebraucht.

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10in2 – eine Methode nach Bernhard Ludwig – wirkt eigentlich recht seltsam und vor allem unnatürlich. Aber ich habe sehr viele Menschen kennengelernt, denen diese Ernährungsform ein schöneres Leben gebracht hat. Einen Tag essen was man will, am nächsten Tag dafür absolut nichts essen. Gerade mal viel Wasser trinken an den sogenannten Nullern. Damals im Juni 2013 war ich schon sehr überrascht, daß es funktioniert hat. Hatte so gut wie keine Beschwerden an den beiden Nullern. Als dann der dritte Nuller-Tag kam, musste ich aufgeben. Es war Freitag und der erste Tag der Biorama Fair Fair, einer Messe die ich für meinen Verlag organisiere. Es hatte über 30 Grad Celsius, ich bin mit dem Fahrrad in die Stadt gekommen und ich war ob meiner Bühnenauftritte angespannt. Es wurde mir schon gegen 13.00 Uhr sehr schlecht und ich spürte, daß mein Kreislauf mehr als nur Wasser benötigt. Hab dann ein bisserl was gegessen und im Laufe des Tages dann alle Regeln gebrochen. Aber ich wollte bald wieder ins 10in2 Programm einsteigen. Habe es aber – trotz anfänglicher Begeisterung – fast wie einen Zahnarztbesuch immer wieder hinausgeschoben. Viele nennen es das “Aber morgen beginn ich …”-Syndrom.

Und nun, 13 Monate später hab ich endlich wieder begonnen. Montag war der erste Nuller und es viel mir genauso wie der Mitwoch eigentlich sehr einfach. Und abends hat sich an den beiden Tagen wieder die bekannte Euphorie eingestellt. An beiden Tagen habe ich viel Wasser getrunken, im Laufe des Vormittags mal einen halben Liter Tee und auf den Tag verteilt noch 2-3 Kaffee. Die ich aber ohnehin immer ohne Milch und Zucker trinke.

An den beiden anderen Tagen habe ich viel gegessen. Aber wohl nicht mehr soviel, wie ich früher normal an einem Tag gegessen habe. Weil irgendwie ist auch der große Appetit weg. Nach einem Tag Abstinenz will der Körper zwar dringend was, aber er will nicht mehr so viel.

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Beide Tage waren aber auch ein wenig Sonderfälle. Dienstag hatte ich Geburtstag. Wir hatten schon ein schönes Frühstück mit frischem Gebäck, mittags gab es eine kalte Platte mit 2 Gläsern Aperolsprizz und abends waren wir beim Griechen essen. Aber auch in meinem griechischen Lieblingslokal in Brunn hatte ich weniger als normal gegessen. Und am Donnerstag, dem zweiten “Einser” in dieser Woche war ich abends bei meinen Eltern eingeladen. Wir haben den Geburtstag nachgefeiert und sie hatten neben dem üppigen Essen auch noch guten Wein aufgetischt. Mit einfachen Worten: Ich habe es mir gut gehen lassen.

Richtig schwierig wurde es dann gestern. Es war der dritte “Nuller”. Es hatte in Wien etwa 33°C, ich hatte ausnahmsweise meinen Sohn- und dadurch einen Urlaubstag. Am Vormittag waren wir auf unserem Selbsterntefeld wo wir einige Zucchini, Karotten und Mangold ernteten. Das Feld schaut schon sehr wild aus und irgendwie wächst uns gerade alles davon. Dort wo ich normalerweise gerne eine kleine Karotte aus der Erde ziehe und gleich verkoste, blieb mir diesmal nur: Meinen Sohn dabei zu beobachten. Mittags hab ich dann für ihn gekocht. Und ihm beim Essen zugesehen. Noch nie viel mir sowas so schwer wie gestern.

Nachmittags sind wir dann zum Parklife-Fest der Grünen Mödling gefahren. Die hatten neben Kinderkarussell, Eselreiten, Live-Bands und OpenAir-Kino natürlich auch tolle Gastrostände. Insbesondere der Saftladen hat es mir angetan. Auf einer Fahrradbar wurden frische Bio-Fruchtsäfte gemixt. Florian hatte einen Apfel-Ingwer-Mango-Saft: Und ich hab ihm dabei zugesehen und am nächsten Brunnen gaaaaanz viel Wasser geschlürft.

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Abends daheim hatte ich nur noch das Bedürfnis ganz schnell schlafen zu gehen und kurz vor einem üppigen Frühstück erst wieder aufzuwachen. Was mir dann auch beinahe gelungen ist. Heute esse ich wieder was ich will!

 

 

Nach den letzten Befunden in der Magnetresonanz sitzt der Schock noch tief. Aber auch der Ärger – über mich selbst. Denn anstatt den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, stagniere ich nun seit fast 2 Jahren mit dem Gewicht. Sicherlich auch ein Grund, warum es mit dem Knie so weit gekommen ist.

Natürlich dominierte anfänglich die Wut über den Orthopäden, der vor 2 Jahren nur durch ein Röntgen eine Diagnose erstellte. Ich bekam Einlagen verordnet (“Das wird schon wieder, sie werden sehen”). Schön damals war mein Meniskus lädiert und durch einen schnellen Eingriff wäre der heutige Schaden und die Gelenksabnützung zu vermeiden gewesen. Grrrr.

Aber natürlich liegt auch ein großer Teil der Schuld an mir. Die Gelenke hätten sich nicht so abgenützt, der fortgeschrittene Stand der Arthrose wäre nicht so bedenklich, wenn ich früher geschafft hätte, auf ein normales Gewicht zu kommen. Da muss ich mich vor allem auch selber an den Haaren nehmen. Klar, kurz vor meiner Hochzeit im Juni hab ich noch mal ein paar Kilos purzeln lassen, damit ich in meine Wunschkleidung passe, aber danach war es schon wieder flau mit all den Vorsätzen:

Es ist zum verzweifeln

In den Flitterwochen hab ich es mir einfach gut gehen lassen, da gehört üppiges Essen und Alkohol dazu, aber daran will ich nicht verzweifeln, denn es war einfach schön in Irland und wir haben genossen. Und das soll auch so sein. Aber nachher hätte ich mich einfach wieder ein wenig zusammenreissen müssen. Aber statt abzunehmen habe ich von Juli bis jetzt wieder ein paar Kilo zugenommen. Und das hätte wirklich nicht sein müssen.

Jetzt, wo ich vermutlich kurz vor einer größeren Operation am Knie stehe wünsche ich mir folgendes: Eiserne Disziplin für die nächsten Wochen. Morgen bin ich dann beim Arzt, der mir alles genau erklären wird. Vielleicht irre ich auch in meiner Annahme und es ist gar nicht so schlimm. Wenn aber eine große Operation ansteht, dann werde ich um Aufschub bitten. Würde echt noch gerne einiges an Gewicht verlieren, um die Strapazen der OP und insbesondere die Reha danach leichter zu überstehen. Also … die Spannung steigt. Das Gewicht mit Sicherheit nicht mehr.