Nach der Wassergymnastik am Montag abend habe ich mich auf die Waage gestellt. Und bei der abendlichen Wiegung hatte ich den ersten schönen Meilenstein auf meinem langen Weg erreicht: – 20 kg seit 1.Jänner 2018.

Gleich darauf ein kleines Foto montiert, das mein Gesicht an den beiden Enden dieser Phase zeigt:

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Für die Bikinifigur wird es bis zum Sommer wohl noch nicht reichen, aber ein erster Schritt ist getan. Genaugenommen eigentlich schon viele Schritte.

Aktuell bin ich fast von einer Euphorie getragen, die sich nun schon ein paar Tage haltet und bitte bitte so bleiben soll. Wenn du Cordon Bleu mit Pommes zu Mittag speist und am nächsten Morgen trotzdem minus 1 kg hast, dann macht man wohl auch was richtig.

Tag 15 ohne Alkohol hinterlässt Spuren. Positive Spuren. Das Lebensgefühl scheint wieder absolut ins positive gekippt zu sein. Gestern mittag bei einem Geschäftsessen mit Bierpartnern als Menü ein Cordon Bleu gegessen (und kein Bier getrunken). Am Tag etwa 9500 Schritte gegangen und am Abend noch 70 min Aquagym und Schwimmen. Daheim dann nur noch Tee und einen kleinen Salatpot gegessen.

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Das ist jetzt recht easy. Einfach alles Gemüse, das daheim ist, klein schnippeln und mit etwas Chiasamen und Sojasauce marinieren. Sprossen drüber …und sooooo lecker. Und auch das Frühstück sieht momentan nicht gerade ungesund aus. Und es schmeckt. Das gab es heute:

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Seit Anfang des Jahres hab ich nun 10 kg abgenommen, seit genau 14 Tagen keinen Tropfen Alkohol getrunken. Den Blutdruck bekomme ich langsam in den Griff … aber ich fühle mich schwach und kraftlos. Das wird sich aber hoffentlich ändern

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Letzte Woche, als die Sache mit dem Blutdruck sich nur langsam geändert hat, habe ich auch noch meine Hausärztin ausgesucht. Sie hat die aktuelle Medikation des Ambulatoriums in Frage gestellt und mir ein anderes Mittel verschrieben. Das hat sofort gegriffen und meinen Blutdruck auf ein normaleres Mass von <150/<100 zurückgeführt. Als Nebenwirkung ist mir aber nachwievor ein wenig schwindlig und ich fühle mich sehr kraftlos. Obwohl ich seit Jahreswechsel nun 10 kg abgeworfen hab, fällt mir zum Beispiel das Aufstehen viel schwerer als zuvor. Stiegensteigen ist sehr schwer und nur mit Anhalten (im besten Fall auf 2 Seiten) möglich. Das macht mir natürlich ein bisserl Angst. Wenn ich am Abend einschlafen möchte und zweifle, ob ich es in der Früh überhaupt aus dem Bett schaffe ?

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Das Thema Alkohol ist vorerst abgehakt, seit 2 Wochen trinke ich nun absolut keinen Tropfen von Prozentigem. Hat natürlich auch mit den Medikamenten zu tun, ich soll einfach nicht. Aber ist natürlich ein guter Kick, einen endgültigen Strich zu machen. Und es tut mir natürlich gut. Absolut gut. Sehr motiviert stürze ich mich jetzt wieder mehr auf Selberkochen, gesunde Lebensmittel und gesteigerte Aktivität. Dazu trägt mein privates Glück natürlich auch bei. Seltsam ist für mich dennoch, dass ich mich trotz minus 10 kg sehr kraftlos fühle. Bei der nächsten Befundbesprechung mit meiner Ärztin wird das aber wohl ein Thema werden.

In dieser Woche vollzieht sich zudem ein Wetterumschwung von – 12°C am letzten Samstag zu angekündigten +18°C am kommenden Wochenende. Mal sehen, wie da mein “schwindliger” Körper reagiert. Für die Seele wird es sicher schön …und ich sehe mich am Wochenende mit meinem Sohn bereits am Fahrrad. Juhu!

 

Ja, ich bin glücklich, fühle mich grad ein bisserl in Balance, aber trotzdem gibt es Tage … Da könnte man…. (hier bitte die Lieblings-Schimpftiraden reindenken)

Wien ist gerade kalt, sehr kalt. Und das sogar relativ spät im Winter, zu einem Zeitpunkt wo man meteorologisch bald vom Frühling spricht. In wenigen Tagen dürfen sogar die Schanigärten wieder aufmachen. Sei es drum. Es hat grad – 12°C und ich bin trotzdem gerne draussen. Obwohl ich mir gerade mit dem Gehen ein wenig schwer tu. Letzte Woche nach 2 Stunden im Wasser (Schwimmen und Aquagym) bin ich wohl zu lange nachher bei Minusgraden auf der Metallbank der Bushaltestelle gesessen. Vielleicht hab ich auch einfach zu viel Bewegung gemacht (ja, das kanns auch bei mir geben). Am nächsten Tag war ich auf alle Fälle sehr in meiner Bewegung eingeschränkt. Zwischen Becken und linken Knie gab es Schmerzen, die mich zeitweise beinahe zum Heulen gebracht haben. Zumindest haben sie die Tränen in die Augen schiessen lassen.

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Dadurch ist der Blutdruck fast durch die Decke geschossen. 17o zu 130 waren in der Früh dann doch etwas zu hoch. Am Weg in die Firma wegen Schwindel dann doch gleich ins Ambulatorium. Seither darf ich ein blutdrucksenkendes Präparat einnehmen, Alkohol ist zeitgleich verpönt. Ungewohnt, aber wohl gut. Heute, also 7 Tage später – 7 Tage mit stetig fallenden Schmerzen und Blutdruck und gänzlich ohne Alkohol, war ich zur Kontrolle beim Doc. Er war zufrieden. Wenngleich auch die Aktien mancher Brauereien und Destillerien deswegen fallen, meine steigen jetzt gerade ernorm – sagt zumindest der Doc. Und den mag ich.

9 kg sind in den letzen Wochen runtergepurzelt, bin grad recht glücklich, trotzdem waren die Stunden danach keine leichten. Die Tabletten machen mich sehr müde und teilweise fühle ich ich auch körperlich etwas schwächer. Als ich nach dem Arzttermin zum Büro kam, hatte ich schon über 8000 Schritte in den Beinen (7500 ist das aktuelle Ziel pro Tag). Ufff. Und dann geht der Lift nicht. Paar Stockwerke höher höre ich den Elektriker/Servicetechniker, der mir zuruft, dass es sicher noch Stunden dauert. Heute hab ich aber absolut keine Kraft, meinen Körper die 3 Stockwerke im Altbau hochzuziehen. Das ging einfach nicht mehr. Auf zur U-Bahn, nach Hause und Homeoffice. Am Weg dorthin dann ein älterer unfreundlicher Knilch mit einem Hund. Schon aus der Ferne starrt er mich kopfschüttelnd an und je näher er mir kommt, hör ich auch seine leise gemurmelten Worte. “So blad, des gibts ja net. Oida, sowas gibts ja net”. Ich hab mich umgedreht, bin einige Meter mit ihm zurück und forderte ihn auf, sich zu entschuldigen. Er hat weiter und immer lauter geschimpft. Unglaublich. Manchmal fühle ich mich so stark und lass die verachtenden Blicke der Passanten an mir runterfallen. Heute hat es richtig weh getan. So richtig weh.

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Am Weg heim bin ich einfach nur traurig. Das ich grad 3 Stöcke nicht schaffe, dass mich Passanten anpöbeln. Und das beste kommt noch: Daheim in Liesing angekommen geht der Lift in meine Wohnung auch nicht. Also nun doch 3 Stöcke per pedes gegangen. Langsam, aber geschafft. 2 Stunden später bin ich dann nochmal übermütig geworden. Toll motiviert, mehr Bewegung, raus mit mir! Also nochmal anziehen und zur Bücherei ein Buch zurückbringen. Mit dem Risiko, die 3 Stockwerke nochmal hinaufgehen zu müssen. Hinunter gehe ich sie auf alle Fälle mal. Am Weg dann 3 Mütter mit ihren kleinen Kindern. Im vorbeigehen sagt dann ein etwa 3-4 jähriges Mädchen: “Uh, der Mann ist aber dick”. Ich gehe weiter, diesmal finde ich es aber lustig, bei Kids verstehe ich das, die sagen einfach was sie denken. Auch gut so. Ich gehe weiter, dreh mich nicht mehr um aber rufe laut:”Sogar sehr dick”. Beim Heimgehen mache ich noch mal eine Extrarunde von 1000 Schritten und bin dann aber doch froh, dass der Lift doch wieder funktioniert daheim.

Gestern Montag war schon ein spezieller Tag. Nach langer Pause über die Feiertage hatte ich mittags sowohl eine Sitzung bei der Psychotherapeutin und gleich danach das Gesundheitscoaching bei der Wiener Gebietskrankenkasse. Meinen beiden Gegenüber bin ich gestern mit schlechtem Gewissen gegenüber getreten, denn in der langen Pause hatte ich hohe Ziele gehabt und eigentlich durch all meine Rückschläge weit verfehlt. Aber wichtig ist nun, zu sich selber und auch zu Therapeutin und Coachin ehrlich zu sein. So kam mir gestern nur Positives entgegen: Unterstützung und Motivation. Genau, was ich brauchen kann.

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Womit ich wohl auch in den nächsten Wochen Probleme haben werde, ist dieser Entlastungstag. Also einen Tag in der Woche nur Suppe oder Tee, um der (Fett-)Leber eine Chance zur Regeneration zu geben. Seltsam – gerade wo ich doch auch locker diese Nullet-Tage bei 2in1 geschafft habe.

Nach den beiden Sitzungen hatte ich wieder dieses Verlangen nach Belohnung. Denn irgendwie hatte ich Angst gehabt bzw war auch die Tage davor wieder sehr “brav”. Im Büro zurück hatte ich unbändigen Hunger und irgendwie war mir gestern extrem nach “Cordon Bleu mit Bier” – ersteres groß von zweiterem mehrere! Also habe ich trotz Motivation und Ansporn bei den beiden Sitzungen dieses Gespenst in meinem Kopf. Ein Duell quasi zwischen Wieden Bräu (ein Braugasthof nahe meinem Büro) oder AquaGym. Eigentlich hat nach einer kurzen Patt-Situation schon das Genussprogramm gewonnen, als ich das per WhatsApp einer Bekannten mitteilte. Sie schrieb mir dann folgende Zeilen:

“Morgen ärgerst du dich, oder schon danach…du fühlst dich dann voll matschig, ärgerst dich einen umfaller gehabt zu haben….
Aquagym…du hast wieder ein paar Schritte mehr auf deiner Uhr, triffst Gleichgesinnte die den Weg auch auf sich genommen haben, kannst Dich vielleicht austauschen
Gehst mit dem Gefühl heim, etwas für Dich und Deine Gesundheit getan zu haben
kannst dir eine Bunte Gemüsepfanne machen oder die andere Fragen, was bei Ihnen noch auf den Teller kommt”

Im ersten Moment spürte ich eine innerliche Abwehr, wollte die Kommunikation abbrechen, merkte wieder wie Beratungsresistent ich bin. Irgendwie hab ich dann aber doch den Schweinehund besiegt und bin zur Wassergymnastik.

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Wie immer bin ich schon 20 min vorher zum Schwimmen dort gewesen (siehe Bild linkes Sportbecken), und nach den 60 min AquaGym (im rechten Warmwasserbecken) nachher noch mal links im kühlen Becken 10 min Schwimmen. Daheim nur noch 2 große Tee und ein Teller weisse, abgespülte Bohnen. Gut war es. Die Waage heute morgen hat es Belohnt. Und wieder ein bisserl Stolz auf mich selber und dankbar für die Unterstützung und Motivation, die ich von FreundInnen immer wieder bekomme.

 

Ich befinde mich ja seit Herbst 2017 im Gesundheitsprogramm IGM der Wiener Gebietskrankenkasse. Neben einem professionellem Coaching – also regelmäßigen Terminen – nehme ich auch eine Psychotherapie in Anspruch.

Beim letzten Termin Anfang Dezember wurde im Coaching ein 5-Wochenplan vereinbart. Leider hab ich durch ein paar persönliche Krisen wieder mal alles hingehauen und über die Feiertage – wie es halt so oft passiert – den Plan links liegen lassen. Weihnachtskeks statt Muskeltraining, 5000 Kalorien statt 6500 Schritte täglich, Bier, Wein und Spirituosen statt Tee, Wasser und Kaffee. Bäääääh

Dann waren sie wieder da, die Neujahrsvorsätze. Die erste Woche bin ich eher locker und entspannt angegangen, es gilt, sich nicht zu viel Druck zu machen. Und gestern, am 8.Jänner habe ich dann wieder den Schritt, also Tag 1, des Gesundheitsprogrammes absolviert. Die Tage davor auch schon höchst brav gelebt, aber das Programm startet immer Montags.

Hab mit 2 Broten zum Frühstück, 2 Wurstsemmeln als späte jause und 2 kleine Pizzaschnitten am Nachmittag nicht besonders gesund, jedoch im Rahmen der geplanten Kalorien gelebt. Schritte waren es auch ausreichend und am Abend nach 100 min im Wasser (AquaGym und Schwimmen) daheim nur noch ein paar Stück frische Ananas zum Tee. Passt. Und die Waage heute morgen, sowie der Blutdruck sagen Danke.

 

Jetzt führe ich diesen Blog schon seit vielen, vielen Jahren. Nach einem strengen Bergab an Kilos waren die letzten Jahre von Up/Down oder in unserer Sprache von JoJo geprägt. Den Hut deswegen draufhauen? Nein, dafür bin ich mir zu wichtig.

Gesundheitlich ging es mir in den letzten Monaten echt mies. Hat sicher auch damit zu tun, daß ich wieder eine Gewichtsklasse erreicht habe, in der ich nie (nie nie nie nie) wieder sein wollte. Es ist daher auch Zeit für professionelle Hilfe. Die hab ich in einem Gesundheitsprogramm der Wiener Gebietskrankenkasse gefunden. Was mir dabei wichtig war: Es darf nichts (nicht viel) kosten, und ich bekomme auch psychotherapeutische Begleitung. Das ist gelungen, und es gibt erste Erfolge.

Nun starte ich mal ein Programm über mehrere Wochen, für mich selber begleite ich das parallel noch mit einer App am Mobiltelefon, die mir von einer lieben Freundin empfohlen wurde. Hier kann ich etwas mehr meine Maßlosigkeit beim Essen in Schach halten – ja, ich zähle wieder einmal Kalorien.

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So sieht dann also das Frühstück aus. Es hat insgesamt 538 Kcal (davon 300 alleine die beiden Weissbrotschnitten) und war äusserst köstlich. Nach dem Plan, der sich an Hand meiner Ziele errechnet hat, darf ich nun heute noch 2543 Kilokalorien zu mir nehmen, und bei meiner derzeitigen Motivation glaube ich fast, daß ich soviel gar nicht schaffen werde.

Wir lesen uns!

Für heute hatte ich eigentlich Teigwaren mit Shrimps geplant. Ein Gericht, daß ich immer mit Zucchini verfeinert hab und mit viel Knoblauch und Parmesan gewürzt. Und wie halt immer üblich, habe ich zumeist viel zu viel Teigwaren gekocht und die natürlich auch selber weggegessen. Daher ab nun wieder abwiegen das ganze.

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Gut, im Nachhinein gesehen waren auch 160 g um genau 60 g zuviel. Denn 100 g werden generell für eine gute Mahlzeit pro Person empfohlen. Aber es hat halt so wenig ausgesehen. Man darf halt nicht vergessen, daß sich die Penne beim Kochen etwas ausdehnen und getrocknet viel kleiner aussehen.

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Die Shrimps hatte ich schon eingekauft, aber nachdem ich mir vorgenommen habe, diese Woche Fleisch zu reduzieren, hab ich sie kurzfristig weggelassen und durch Champignons und Gemüse ersetzt. Im Gegensatz zu den Teigwaren werden diese Dinge (vor allem die Zucchini und Champignons) in der Pfanne viel kleiner. Das was ich hier geschnitten habe ist also wirklich nur eine gute Portion. Was ich übrigens auch mache: Nur sehr wenig Olivenöl in die Pfanne und wenn es aufgebraucht ist, etwas Wasser von den kochenden Penne dazugiessen.

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Die Shrimps sind durch die Lake immer sehr salzig, dh viel Gewürze braucht das normal nicht mehr. Ohne Shrimps hab ich halt etwas Salz dazu und auch drei  große Knoblauchzehen dazugeschnitten.

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Es war sehr angenehm im Geschmack, aber gegen die Version mit den Shrimps etwas fad. Das konnte dann reichlich Parmesan noch retten.  Das nächste Mal aber mit etwas weniger Teigwaren. Mahlzeit.

 

Wie lange hab ich mich schon auf Weihnachten gefreut. Erstmals durfe ich mit meinem Sohn den heiligen Abend gemeinsam feiern. Den vierten Advent, ein Wochenende vor den Feiertagen war ich dann in Bayern unterwegs. Insbesondere das Tollwood-Festival in München sollte ein Höhepunkt der Reise werden. Das Winterfest findet jährlich auf der Theresienwiese (aka Oktoberfest-Wiesn) statt, mehrere Zelte mit nachhaltigen Märkten, Bio-Gastronomie und ein paar Zelte mit Entertainment wie Circus und Live-Auftritten.

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Inmitten des Tollwood-Geländes stand ein riesiger Weihnachtsbaum, der aus alten Fahrrädern gebastelt wurde. Beleuchtet war dieser Baum ein Traum anzusehen.

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Und erst als ich näher gekommen bin, habe ich gemerkt, daß die Energie für die Beleuchtung selber von Fahrradfahrern stammte. Ähnlich wie beim Fahrradkino können Gäste sich auf eines der Fahrräder setzen und durch ihr Strampeln den Fahrradbaum zum leuchten bringen.

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Leider war es auch sehr kalt an dem Abend, der erste Schnee ist gefallen und das dauernde Rein/Raus aus den Zelten und das ewige Jacke auf/zu hat sich offensichtlich auf meine Gesundheit geschlagen. Die Heimfahrt Richtung Wien konnte ich nur mehr mit etwas Fieber antreten. Bis zur Rückgabe des Leihwagens am Hauptbahnhof waren es schon etwas über 38°C.  Und die gingen dann auch nicht mehr so schnell weg. Zwei Weihnachtsfeiern in den letzten Tagen vor den Festtagen musste ich auslassen, Krankenstand um die Zeit kann leider gar nix. Bis zum Heiligen Abend war wenigstens das Fieber weg. War dann zwar ein hustenreiches aber ein sehr schönes Fest im Kreis der Familie.

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Auch in der Woche vor dem Jahreswechsel war das Husten extrem und nur selten hab ich die Wohnung zum Einkaufen verlassen. Den Jahreswechsel hab ich dann alleine daheim verbracht. Auch nicht so ganz nach meinen Vorstellungen. Nachdem das Husten mich auch ins neue Jahr begleitet hat, bin ich gleich am 2.Jänner zu meiner Hausärztin. Nun haben wir den Kampf mit Antibiotika aufgenommen.

Was an der ganzen Chausse halt besonders mistig war. Ich hab kaum Bewegung gemacht. Aber trotzdem alle Genüsse der Weihnachtszeit – und die sind ja bekanntlich üppig – mitgenommen. Die leidige Schere zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch hat sich dramatisch auf der Waage ausgewirkt. Auch das kann gar nix. Dann also die üblichen Vorsätze für 2017!

Einige sehr intensive Messetage in Salzburg haben meinen Weg wieder unterbrochen. Aber was will man tun, wenn sich eine Messe schon CULINARIA – The Foodstock Festival nennt.

Nun gut, ich hab mich auch darauf gefreut. Die besten Foodtrucks sollten vor Ort sein, viele regionale Produzenten mit ihren innovativen Spezialitäten und auch eine Vielzahl an Bioprodukten. Ich selber durfte mit dem Craft Bier Fest den Teil der Bierkultur kuratieren. Dazu waren wir auch gleich zum Start zur Pressekonferenz gebeten.

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Dass ich an diesen 5 Tagen – inklusive Auf- und Abbau wohl mein Intermittierendes Fasten nicht aufrechterhalten konnte, war mir klar. Manchmal muss man auch Pause machen. Diese Pause hatte es aber besonders in sich. So zum Beispiel hatte man bereits am ersten Abend, der nur ein ComeTogether der Veranstalter und der Aussteller war, für uns gegrillt.

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Es war natürlich übercool, am nächsten Morgen in einem Traumhotel direkt an der Salzach aufzuwachen und einen wunderschönen Ausblick über Salzburg zu haben.

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Aber die Tage auf der Messe waren sehr heiss. Trotzdem die Veranstalter ob der hohen Temperaturen über vergleichsweise wenig Gäste klagen mussten und ein Gros der Aussteller dadurch sehr unzufrieden wurden, ist Bier geflossen. Sagen wir, man musste sich darüber hinwegtrösten. Und ich habe mich diese Tage viel getröstet.

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Auch abends dann noch auf der Terrasse mit Blick auf die Salzach bei einem guten Glas Wein. Gut, auch das sei mir ab und an vergönnt. Aber über all die Tage hat es sich summiert und summa summarum hab ich wohl mehr getrunken als gegessen. ..wollen wir mal die Hitze als Ausrede verwenden, denn natürlich schwitze ich ja auch wie Sau:)

Aber daheim hab ich schnell wieder meinen Rhythmus gefunden. Dienstag ging es wieder los mit einem NULLER (=Null Kalorien für etwa 36 Stunden), die Aquagymnastik und das anschliessende Schwimmen haben mir sehr gut getan. Werde das nun zweimal wöchentlich machen. Gestern Donnerstags wieder ein sehr intensiver Tag mit viel Arbeit, bisserl Politik und einem langen entspannten Abend an der Liesing. In etwas so: Zwei Stunden in den aufsteigenden und leuchtenden Mond schauen, der in der nächsten Nacht ja zum Vollmond wird. Und den NULLER wieder mit viel Wasser problemlos geschafft. Am Heimweg bin ich noch an einem Eissalon vorbeigekommen – Blick nach vorne, ja nicht hinschauen, da musst du jetzt durch-> geschafft.

Umso schöner war heute das Frühstück, bei dem ich endlich die Salami kosten konnte, die ich auf der CULINARIA erstanden habe. Mahlzeit!

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