Gestern Montag war schon ein spezieller Tag. Nach langer Pause über die Feiertage hatte ich mittags sowohl eine Sitzung bei der Psychotherapeutin und gleich danach das Gesundheitscoaching bei der Wiener Gebietskrankenkasse. Meinen beiden Gegenüber bin ich gestern mit schlechtem Gewissen gegenüber getreten, denn in der langen Pause hatte ich hohe Ziele gehabt und eigentlich durch all meine Rückschläge weit verfehlt. Aber wichtig ist nun, zu sich selber und auch zu Therapeutin und Coachin ehrlich zu sein. So kam mir gestern nur Positives entgegen: Unterstützung und Motivation. Genau, was ich brauchen kann.

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Womit ich wohl auch in den nächsten Wochen Probleme haben werde, ist dieser Entlastungstag. Also einen Tag in der Woche nur Suppe oder Tee, um der (Fett-)Leber eine Chance zur Regeneration zu geben. Seltsam – gerade wo ich doch auch locker diese Nullet-Tage bei 2in1 geschafft habe.

Nach den beiden Sitzungen hatte ich wieder dieses Verlangen nach Belohnung. Denn irgendwie hatte ich Angst gehabt bzw war auch die Tage davor wieder sehr “brav”. Im Büro zurück hatte ich unbändigen Hunger und irgendwie war mir gestern extrem nach “Cordon Bleu mit Bier” – ersteres groß von zweiterem mehrere! Also habe ich trotz Motivation und Ansporn bei den beiden Sitzungen dieses Gespenst in meinem Kopf. Ein Duell quasi zwischen Wieden Bräu (ein Braugasthof nahe meinem Büro) oder AquaGym. Eigentlich hat nach einer kurzen Patt-Situation schon das Genussprogramm gewonnen, als ich das per WhatsApp einer Bekannten mitteilte. Sie schrieb mir dann folgende Zeilen:

“Morgen ärgerst du dich, oder schon danach…du fühlst dich dann voll matschig, ärgerst dich einen umfaller gehabt zu haben….
Aquagym…du hast wieder ein paar Schritte mehr auf deiner Uhr, triffst Gleichgesinnte die den Weg auch auf sich genommen haben, kannst Dich vielleicht austauschen
Gehst mit dem Gefühl heim, etwas für Dich und Deine Gesundheit getan zu haben
kannst dir eine Bunte Gemüsepfanne machen oder die andere Fragen, was bei Ihnen noch auf den Teller kommt”

Im ersten Moment spürte ich eine innerliche Abwehr, wollte die Kommunikation abbrechen, merkte wieder wie Beratungsresistent ich bin. Irgendwie hab ich dann aber doch den Schweinehund besiegt und bin zur Wassergymnastik.

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Wie immer bin ich schon 20 min vorher zum Schwimmen dort gewesen (siehe Bild linkes Sportbecken), und nach den 60 min AquaGym (im rechten Warmwasserbecken) nachher noch mal links im kühlen Becken 10 min Schwimmen. Daheim nur noch 2 große Tee und ein Teller weisse, abgespülte Bohnen. Gut war es. Die Waage heute morgen hat es Belohnt. Und wieder ein bisserl Stolz auf mich selber und dankbar für die Unterstützung und Motivation, die ich von FreundInnen immer wieder bekomme.

 

Ich befinde mich ja seit Herbst 2017 im Gesundheitsprogramm IGM der Wiener Gebietskrankenkasse. Neben einem professionellem Coaching – also regelmäßigen Terminen – nehme ich auch eine Psychotherapie in Anspruch.

Beim letzten Termin Anfang Dezember wurde im Coaching ein 5-Wochenplan vereinbart. Leider hab ich durch ein paar persönliche Krisen wieder mal alles hingehauen und über die Feiertage – wie es halt so oft passiert – den Plan links liegen lassen. Weihnachtskeks statt Muskeltraining, 5000 Kalorien statt 6500 Schritte täglich, Bier, Wein und Spirituosen statt Tee, Wasser und Kaffee. Bäääääh

Dann waren sie wieder da, die Neujahrsvorsätze. Die erste Woche bin ich eher locker und entspannt angegangen, es gilt, sich nicht zu viel Druck zu machen. Und gestern, am 8.Jänner habe ich dann wieder den Schritt, also Tag 1, des Gesundheitsprogrammes absolviert. Die Tage davor auch schon höchst brav gelebt, aber das Programm startet immer Montags.

Hab mit 2 Broten zum Frühstück, 2 Wurstsemmeln als späte jause und 2 kleine Pizzaschnitten am Nachmittag nicht besonders gesund, jedoch im Rahmen der geplanten Kalorien gelebt. Schritte waren es auch ausreichend und am Abend nach 100 min im Wasser (AquaGym und Schwimmen) daheim nur noch ein paar Stück frische Ananas zum Tee. Passt. Und die Waage heute morgen, sowie der Blutdruck sagen Danke.

 

Jetzt führe ich diesen Blog schon seit vielen, vielen Jahren. Nach einem strengen Bergab an Kilos waren die letzten Jahre von Up/Down oder in unserer Sprache von JoJo geprägt. Den Hut deswegen draufhauen? Nein, dafür bin ich mir zu wichtig.

Gesundheitlich ging es mir in den letzten Monaten echt mies. Hat sicher auch damit zu tun, daß ich wieder eine Gewichtsklasse erreicht habe, in der ich nie (nie nie nie nie) wieder sein wollte. Es ist daher auch Zeit für professionelle Hilfe. Die hab ich in einem Gesundheitsprogramm der Wiener Gebietskrankenkasse gefunden. Was mir dabei wichtig war: Es darf nichts (nicht viel) kosten, und ich bekomme auch psychotherapeutische Begleitung. Das ist gelungen, und es gibt erste Erfolge.

Nun starte ich mal ein Programm über mehrere Wochen, für mich selber begleite ich das parallel noch mit einer App am Mobiltelefon, die mir von einer lieben Freundin empfohlen wurde. Hier kann ich etwas mehr meine Maßlosigkeit beim Essen in Schach halten – ja, ich zähle wieder einmal Kalorien.

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So sieht dann also das Frühstück aus. Es hat insgesamt 538 Kcal (davon 300 alleine die beiden Weissbrotschnitten) und war äusserst köstlich. Nach dem Plan, der sich an Hand meiner Ziele errechnet hat, darf ich nun heute noch 2543 Kilokalorien zu mir nehmen, und bei meiner derzeitigen Motivation glaube ich fast, daß ich soviel gar nicht schaffen werde.

Wir lesen uns!

Für heute hatte ich eigentlich Teigwaren mit Shrimps geplant. Ein Gericht, daß ich immer mit Zucchini verfeinert hab und mit viel Knoblauch und Parmesan gewürzt. Und wie halt immer üblich, habe ich zumeist viel zu viel Teigwaren gekocht und die natürlich auch selber weggegessen. Daher ab nun wieder abwiegen das ganze.

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Gut, im Nachhinein gesehen waren auch 160 g um genau 60 g zuviel. Denn 100 g werden generell für eine gute Mahlzeit pro Person empfohlen. Aber es hat halt so wenig ausgesehen. Man darf halt nicht vergessen, daß sich die Penne beim Kochen etwas ausdehnen und getrocknet viel kleiner aussehen.

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Die Shrimps hatte ich schon eingekauft, aber nachdem ich mir vorgenommen habe, diese Woche Fleisch zu reduzieren, hab ich sie kurzfristig weggelassen und durch Champignons und Gemüse ersetzt. Im Gegensatz zu den Teigwaren werden diese Dinge (vor allem die Zucchini und Champignons) in der Pfanne viel kleiner. Das was ich hier geschnitten habe ist also wirklich nur eine gute Portion. Was ich übrigens auch mache: Nur sehr wenig Olivenöl in die Pfanne und wenn es aufgebraucht ist, etwas Wasser von den kochenden Penne dazugiessen.

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Die Shrimps sind durch die Lake immer sehr salzig, dh viel Gewürze braucht das normal nicht mehr. Ohne Shrimps hab ich halt etwas Salz dazu und auch drei  große Knoblauchzehen dazugeschnitten.

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Es war sehr angenehm im Geschmack, aber gegen die Version mit den Shrimps etwas fad. Das konnte dann reichlich Parmesan noch retten.  Das nächste Mal aber mit etwas weniger Teigwaren. Mahlzeit.

 

Wie lange hab ich mich schon auf Weihnachten gefreut. Erstmals durfe ich mit meinem Sohn den heiligen Abend gemeinsam feiern. Den vierten Advent, ein Wochenende vor den Feiertagen war ich dann in Bayern unterwegs. Insbesondere das Tollwood-Festival in München sollte ein Höhepunkt der Reise werden. Das Winterfest findet jährlich auf der Theresienwiese (aka Oktoberfest-Wiesn) statt, mehrere Zelte mit nachhaltigen Märkten, Bio-Gastronomie und ein paar Zelte mit Entertainment wie Circus und Live-Auftritten.

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Inmitten des Tollwood-Geländes stand ein riesiger Weihnachtsbaum, der aus alten Fahrrädern gebastelt wurde. Beleuchtet war dieser Baum ein Traum anzusehen.

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Und erst als ich näher gekommen bin, habe ich gemerkt, daß die Energie für die Beleuchtung selber von Fahrradfahrern stammte. Ähnlich wie beim Fahrradkino können Gäste sich auf eines der Fahrräder setzen und durch ihr Strampeln den Fahrradbaum zum leuchten bringen.

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Leider war es auch sehr kalt an dem Abend, der erste Schnee ist gefallen und das dauernde Rein/Raus aus den Zelten und das ewige Jacke auf/zu hat sich offensichtlich auf meine Gesundheit geschlagen. Die Heimfahrt Richtung Wien konnte ich nur mehr mit etwas Fieber antreten. Bis zur Rückgabe des Leihwagens am Hauptbahnhof waren es schon etwas über 38°C.  Und die gingen dann auch nicht mehr so schnell weg. Zwei Weihnachtsfeiern in den letzten Tagen vor den Festtagen musste ich auslassen, Krankenstand um die Zeit kann leider gar nix. Bis zum Heiligen Abend war wenigstens das Fieber weg. War dann zwar ein hustenreiches aber ein sehr schönes Fest im Kreis der Familie.

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Auch in der Woche vor dem Jahreswechsel war das Husten extrem und nur selten hab ich die Wohnung zum Einkaufen verlassen. Den Jahreswechsel hab ich dann alleine daheim verbracht. Auch nicht so ganz nach meinen Vorstellungen. Nachdem das Husten mich auch ins neue Jahr begleitet hat, bin ich gleich am 2.Jänner zu meiner Hausärztin. Nun haben wir den Kampf mit Antibiotika aufgenommen.

Was an der ganzen Chausse halt besonders mistig war. Ich hab kaum Bewegung gemacht. Aber trotzdem alle Genüsse der Weihnachtszeit – und die sind ja bekanntlich üppig – mitgenommen. Die leidige Schere zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch hat sich dramatisch auf der Waage ausgewirkt. Auch das kann gar nix. Dann also die üblichen Vorsätze für 2017!

Einige sehr intensive Messetage in Salzburg haben meinen Weg wieder unterbrochen. Aber was will man tun, wenn sich eine Messe schon CULINARIA – The Foodstock Festival nennt.

Nun gut, ich hab mich auch darauf gefreut. Die besten Foodtrucks sollten vor Ort sein, viele regionale Produzenten mit ihren innovativen Spezialitäten und auch eine Vielzahl an Bioprodukten. Ich selber durfte mit dem Craft Bier Fest den Teil der Bierkultur kuratieren. Dazu waren wir auch gleich zum Start zur Pressekonferenz gebeten.

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Dass ich an diesen 5 Tagen – inklusive Auf- und Abbau wohl mein Intermittierendes Fasten nicht aufrechterhalten konnte, war mir klar. Manchmal muss man auch Pause machen. Diese Pause hatte es aber besonders in sich. So zum Beispiel hatte man bereits am ersten Abend, der nur ein ComeTogether der Veranstalter und der Aussteller war, für uns gegrillt.

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Es war natürlich übercool, am nächsten Morgen in einem Traumhotel direkt an der Salzach aufzuwachen und einen wunderschönen Ausblick über Salzburg zu haben.

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Aber die Tage auf der Messe waren sehr heiss. Trotzdem die Veranstalter ob der hohen Temperaturen über vergleichsweise wenig Gäste klagen mussten und ein Gros der Aussteller dadurch sehr unzufrieden wurden, ist Bier geflossen. Sagen wir, man musste sich darüber hinwegtrösten. Und ich habe mich diese Tage viel getröstet.

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Auch abends dann noch auf der Terrasse mit Blick auf die Salzach bei einem guten Glas Wein. Gut, auch das sei mir ab und an vergönnt. Aber über all die Tage hat es sich summiert und summa summarum hab ich wohl mehr getrunken als gegessen. ..wollen wir mal die Hitze als Ausrede verwenden, denn natürlich schwitze ich ja auch wie Sau:)

Aber daheim hab ich schnell wieder meinen Rhythmus gefunden. Dienstag ging es wieder los mit einem NULLER (=Null Kalorien für etwa 36 Stunden), die Aquagymnastik und das anschliessende Schwimmen haben mir sehr gut getan. Werde das nun zweimal wöchentlich machen. Gestern Donnerstags wieder ein sehr intensiver Tag mit viel Arbeit, bisserl Politik und einem langen entspannten Abend an der Liesing. In etwas so: Zwei Stunden in den aufsteigenden und leuchtenden Mond schauen, der in der nächsten Nacht ja zum Vollmond wird. Und den NULLER wieder mit viel Wasser problemlos geschafft. Am Heimweg bin ich noch an einem Eissalon vorbeigekommen – Blick nach vorne, ja nicht hinschauen, da musst du jetzt durch-> geschafft.

Umso schöner war heute das Frühstück, bei dem ich endlich die Salami kosten konnte, die ich auf der CULINARIA erstanden habe. Mahlzeit!

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Am letzen Wochenende hat mir eine Freundin den Yoga-Floh ins Ohr gesetzt. Bis dato war ich resident  und sogar eher ablehnend dieser Bewegung gegenüber. Weiss nicht einmal warum. Aber wahrscheinlich hab ich schon beim Zusehen mancher Figuren den Graus bekommen. Also bei den Gedanken, daß ich mit meinem Körper das probieren müsste.

Aber sie hat das wirklich glaubwürdig rüber gebracht und nun will ich es einfach versuchen. In Wien habe ich sogar ein Studio gefunden, daß Yoga für Dicke anbietet. Leider hat Bell-Yoga noch bis 4.September Sommerpause, sonst wäre ich am Sonntag schon schnuppern gegangen.

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Derweilen habe ich mir in meiner Buchhandlung einmal 2 Bücher gekauft, die mich ein bisserl vorbereiten, vor allem auf Hatha-Yoga. Klingt mal sehr interessant, ich werde weiter berichten, auch über die Aquagymnastik, die am Montag losgeht. Juhu.

Der Urlaub war großartig. Für zwei Wochen in Kärnten hab ich auch alle Vorsätze mal fallen lassen.  Ausgeglichen wurde das durch viel viel Schwimmen.

Im wunderbaren Seehaus Feichter in Seeboden war ich für 2 Wochen mit meinem Sohn untergebracht. Die Besitzer der Frühstückspension direkt am See sind gute Freunde, was diesen Aufenthalt jedes Jahr auch sehr familiär machte. Und nachdem wir zum dritten Mal in Folge dort waren, kennt man sich ja auch schon unter den Stammgästen.

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Das machte es mir auch etwas einfacher mit meinem voluminösen Körper ins Wasser zu gehen, denn da bin ich für gewöhnlich natürlich eher schüchtern. Die abwertenden Blicke der anderen tun schon oft weh. Aber die restlichen Gäste haben sich schnell an meinen Anblick gewöhnt.

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An jedem der 14 Urlaubstage war ich im Wasser. An den warmen und heissen Tagen oft bis zu 6 Stunden. Trotz Sonnenschutz-Faktor 50 brachte das eine rote Birne und eine verbrannte Schulter, an der sich schon nach 4 Tagen Bläschen bildeten. Aber das nahm ich in Kauf. Ich bin eine Wasserratte und mein Sohn auch. Jeden Tag schon zwischen 7.00 und 7.30 sind wir gleich die 80 Schritte zum See und blieben gleich eine Stunde im Wasser. Danach gleich Frühstück.

Toll war das. Meiner Hand und den Narben hat das sehr gut getan. Im Pankratium in Gmünd (dem Museum des Staunens) hing der Himmel für mich sogar voller Geigen.

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Schon am Samstag, dem Tag unserer Rückkehr wollte ich mit einem Nuller wieder in mein 10in2-Programm starten, ist mir aber nicht gelungen. Auch am letzten Tag wollte ich das Frühstück im Seehaus Feichter geniessen. Gestartet habe ich dann Montag und mittlerweile hab ich heute auch den zweiten Nuller geschafft. Und bin heute sogar 70 min mit einigen Umwegen mit dem Fahrrad von der Redaktion nach Hause geradelt.

An einem Schlechtwettertag im Urlaub am Millstättersee besuchten wir San Daniele. Der Prosciutto ein Traum, die Toiletten genau das Gegenteil.

An einem verregneten Tag in Kärnten war ein Ausflug nach Italien gerade recht. Vor allem, weil dort die Sonne geschienen hat. Überraschenderweise war das sonst von Touristen überlaufene San Daniele nahe Udine fast leer. Mag wohl am italienischen Feiertag Ferragosto gelegen haben, der kurz bevor stand.

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Gleich am Hauptplatz sind wir in die erste Prosciutteria eingekehrt. War nämlich schon Zeit für eine kleine Schinkenjause, aber noch dringender war das Bedürfnis nach einer Toilette. Oh Schreck aber, so wie ich es schon aus verborgenen Winkeln der ehemaligen Sovietunion kannte gab es keine Klomuscheln sondern einfach nur ein Loch im Boden, über das man sich hocken musste.

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Das ist mit über 150 kg gar nicht so einfach. Hosen runter, ohne daß sie im “Feuchten” landen, abstützen etc. Wahrlich ein Horror. Ich kann nur sagen: Alles ist gut gegangen, aber es war in der Tat alles andere als angenehm. Auch am Heimweg in Tarvis, wo wir 30 m vor der österreichischen Grenze noch in die legendäre Pizzeria Bar Italia einkehrten, gab es selbige Toilettenvariante. Aber da habe ich es bis Seeboden glücklicherweise noch ausgehalten.

 

 

Meine lieben LeserInnen, ich danke euch recht herzlich für die vielen virtuellen Arschtritte, die ihr mir über Facebook oder mail gesandt habt. Ja, die brauche ich im Moment wirklich, damit ich nicht dort lande, wo ich hier einmal vor Jahren begonnen habe. Und nach all den Ups and Downs der letzten Jahre muss ich auch erkennen, daß das Abnehmen mit zunehmenden Alter doch etwas schwieriger wird.

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Und immerhin habe ich meinen 30.Geburtstag vor kurzer Zeit schon zum 19.Mal gefeiert. Wenn ich dann nächsten Juli quasi einen sehr runden Geburtstag feiere – manche nennen es mittlerweile auch den Mittelabschnitt des Lebens, naja – dann will ich doch auch schon mehr erreicht haben. Also gerne anfeuern, motivieren und dann mich auch mal in den Arsch treten. Danke.